Ecuador wildert Ozelots aus illegalem Wildtierhandel aus

Ozelots in Kolumbien 2015 Bild: AFP

Ecuador wildert Ozelots aus illegalem Wildtierhandel aus

In Ecuador sind sechs aus dem illegalen Wildtierhandel gerettete Ozelots ausgewildert worden. Die sechs Weibchen seien im Nationalpark Cotacachi Cayapas im Norden des Landes freigelassen worden, teilte das Umweltministerium mit.

In Ecuador sind sechs aus dem illegalen Wildtierhandel gerettete Ozelots ausgewildert worden. Die sechs Weibchen seien im Nationalpark Cotacachi Cayapas im Norden des Landes freigelassen worden, teilte das Umweltministerium am Samstag mit. Die Tiere waren ein Jahr lang im James Brown Rescue Center aufgepäppelt worden, bevor sie in die Freiheit entlassen wurden.

Um sie in Zukunft besser identifizieren zu können, wurden ihnen Mikrochips eingesetzt. Die nachtaktiven Wildkatzen seien in einem Gebiet freigelassen worden, "in dem Menschen keinen Kontakt zu ihnen haben und sie in ihrem natürlichen Lebensraum leben und sich frei entwickeln können", erklärte Placido Palacios vom James Brown Rescue Center.

Auf den illegalen Wildtierhandel stehen in Ecuador bis zu drei Jahre Haft. In den vergangenen sieben Jahren wurden nach Angaben des Umweltministeriums mehr als 6000 Wildtiere gerettet.