Grundsätzliche Maskenpflicht im Flugzeug in der EU fällt

Flugzeuge an Flughafen Bild: AFP

Grundsätzliche Maskenpflicht im Flugzeug in der EU fällt

Die EU hat ihre Empfehlungen zu Corona-Regeln für Fluggäste gelockert. Ab Montag müsse das Tragen einer Maske im Flugzeug und in Flughäfen keine Pflicht mehr sein, teilten die Europäische Flugsicherheitsbehörde EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC mit.

Die EU hat ihre Empfehlungen zu Corona-Regeln für Fluggäste gelockert. Ab Montag müsse das Tragen einer Maske im Flugzeug und in Flughäfen keine Pflicht mehr sein, werde aber weiter empfohlen, teilten die Europäische Flugsicherheitsbehörde EASA und die EU-Gesundheitsbehörde ECDC am Mittwoch mit. Deutschland will an der Maskenpflicht in Flugzeugen aber festhalten, wie das Bundesgesundheitsministerium erklärte. Diese gelte weiterhin nicht nur für innerdeutsche Flüge, sondern für alle Flüge, die in Deutschland starten oder landen.

Das deutsche Ministerium betonte, dass es sich bei den EU-Vorgaben nur um Empfehlungen handele. Es bleibe den jeweiligen nationalen Behörden vorbehalten zu entscheiden, ob es eine Maskenpflicht geben soll oder nicht. Dies hatten zuvor auch schon die EU-Behörden betont.

In Deutschland gilt damit weiterhin, dass während des gesamten Fluges eine FFP2- oder eine medizinische Maske getragen werden muss, die nur beim Essen und Trinken abgenommen werden darf. Ausnahmen gelten für Kinder unter sechs Jahren und für Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen.

Der Internationale Luftfahrtverband Iata begrüßte die neuen Leitlinien der EU-Behörden. Die Empfehlungen würden die Notwendigkeit anerkennen, "von einer Notfallsituation zu einem nachhaltigeren Umgang mit Corona überzugehen".

Die EU-Behörden sprachen ihre Empfehlung angesichts einer gestiegenen Impfrate in den Mitgliedsländern aus. Die Infektionsrate und die Zahl der an einer Corona-Infektion sterbenden Menschen seien in der EU weiterhin hoch, warnten die EASA und die ECDC.