Mindestens drei Tote und über 800 Verletzte bei Erdbeben im Iran

Das Beben richtete in der Stadt Choy schwere Schäden an Bild: AFP

Mindestens drei Tote und über 800 Verletzte bei Erdbeben im Iran

Bei einem Erdbeben im Nordwesten des Iran sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, über 800 weitere wurden verletzt. Das Beben der Stärke 5,9 erschütterte am Samstagabend die Stadt Choy, wie staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. 

Bei einem Erdbeben im Nordwesten des Iran sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, hunderte weitere wurden verletzt. Das Beben der Stärke 5,9 erschütterte am Samstagabend um 21.44 Uhr (19.14 Uhr MEZ) die Stadt Choy, wie staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete. 

Der Gouverneur der an der türkischen Grenze gelegenen Provinz West-Aserbaidschan, Mohammed Sadegh Motamedian, sprach von drei Todesopfern und 816 Verletzten. Innenminister Ahmad Wahidi reiste laut Irna nach Choy, um sich ein Bild von der Lage zu machen und die Hilfe zu koordinieren.   

Im Iran stoßen mehrere tektonische Platten aneinander. Erdbeben kommen in der Region daher häufig vor. Am 18. Januar waren bei einem Beben in der Nähe von Choy hunderte Menschen verletzt worden. Im Februar 2020 waren bei einem Erdbeben im westiranischen Dorf Habasch-e Olja mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. 

Das tödlichste bekannte Erdbeben im Iran hatte sich 1990 ereignet. Bei dem Beben der Stärke 7,4 kamen im Norden des Landes etwa 40.000 Menschen ums Leben, 300.000 weitere wurden verletzt. Eine halbe Million Einwohner verlor ihr Zuhause.