Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva Bild: AFP
Lula: Länder sollen entsprechend ihrer "Möglichkeiten" aus fossilen Energien aussteigen
AFP20. November 2025, 01:47 UhrBRENNPUNKTE
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich dafür ausgesprochen, dass Länder entsprechend ihrer Möglichkeiten aus den fossilen Energien aussteigen.
Der Ausstieg aus den klimaschädlichen fossilen Energieträgern solle erfolgen, "ohne irgendjemandem etwas vorzuschreiben, ohne eine Frist festzulegen, damit jedes Land Dinge entscheiden kann, die es in seinem Rhythmus machen kann". "Alles muss sich auf Konsens gründen", führte Lula aus. "Wir wollen nur sagen, dass es möglich ist. Es ist möglich, lasst es uns versuchen."
Zu den Knackpunkten der Verhandlungen, die laut offizieller Planung am Freitagabend zu Ende gehen sollen, gehört eine Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die bislang völlig unzureichenden Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen. Ein Ausstieg aus den fossilen Energieträgern steht nicht auf der offiziellen Konferenzagenda.
Lulas Umweltministerin Marina Silva sagte dazu bei der Pressekonferenz, es habe "gute Reaktionen" auf den Plan gegeben. Die Verhandler hätten aber "noch einen langen Weg vor sich, um einen Konsens zu erzielen".