Alkohol, Nikotin und Medikamente in der Stillzeit vermeiden

mp Berlin - Mütter, die während der Stillzeit zu einem besonderen Anlass ausnahmsweise ein Glas Sekt trinken wollen, pumpen am besten vorher die Milch ab.nn(Link zum Bild: http://www.pixelio.de/media/698596) Q.pictures / pixelio.de

Alkohol, Nikotin und Medikamente in der Stillzeit vermeiden

Stillende Mütter, die Alkohol trinken, rauchen oder Medikamente einnehmen, geben die schädlichen Stoffe durch die Muttermilch an ihr Baby weiter.

Stillende Mütter, die Alkohol trinken, rauchen oder Medikamente einnehmen, geben die schädlichen Stoffe durch die Muttermilch an ihr Baby weiter. "Wenn Sie Alkohol trinken, trinkt Ihr Baby über die Muttermilch mit. Verzichten Sie deshalb Ihrem Kind zuliebe in der Stillzeit auf alkoholische Getränke", appelliert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Denn die Gefahr besteht, dass sich das Kind an den Geschmack von Alkohol gewöhnt und in einen rauschähnlichen Zustand kommt. Wer zu einem besonderen Anlass ausnahmsweise einmal mit einem kleinen Glas Wein, Bier oder Sekt anstoßen möchten, muss besser vorher Milch abpumpen oder auf einen großen zeitlichen Abstand zur nächsten Stillmahlzeit achten.

Stillende Raucherinnen geben das Nikotin und andere schädliche Inhaltsstoffe aus Zigaretten in hohen Mengen an das Baby weiter. Mütter, die während der Stillzeit nicht auf das Rauchen verzichten können, müssen dafür sorgen, dass nicht in den Räumen geraucht wird, in denen sich das Baby aufhält. Denn selbst nach dem Lüften hält die Belastung durch die Schadstoffe aus dem Tabakrauch noch an.

Wer in der Stillzeit Medikamente einnehmen muss, darf nicht automatisch nicht mehr weiter stillen. Dennoch ist große Vorsicht geboten, denn viele Medikamente gehen in die Muttermilch über. Bei manchen kann das ungünstig für die Gesundheit des Babys sein. Deshalb muss immer der Arzt über das Stillen informiert sein.

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