Sonnschutz: Kopfhaut ist der wunde Punkt

mp Groß-Gerau - Strandgänger sollten unbedingt auch die Kopfhaut vor intensiver UV-Strahlung schützen. pixabay.com

Sonnschutz: Kopfhaut ist der wunde Punkt

Eine Schwachstelle beim Sonnenschutz wird von Urlaubern hartnäckig ignoriert. Denn eine aktuelle Umfrage von Männern und Frauen im Alter von 20 bis 71 Jahren zeigt, dass nur die wenigsten die Kopfhaut schützen.


Eine Schwachstelle beim Sonnenschutz wird von Urlaubern hartnäckig ignoriert. Denn eine aktuelle Umfrage von Männern und Frauen im Alter von 20 bis 71 Jahren zeigt, dass nur die wenigsten die Kopfhaut schützen. Nicht einmal jeder fünfte Befragte (19 Prozent) trägt Sonnenschutz auf den Haaransatz, den Scheitel oder haarlose Areale auf. Mit diesem Wert erweist sich die Kopfhaut als die am stärksten vernachlässigte Körperpartie beim Sonnenschutz, gefolgt von den Füßen (28 Prozent). Die Befragten denken beim Eincremen zunächst einmal an die offensichtlichen Körperstellen: Sie tragen Sonnenschutz üblicherweise im Gesicht (78 Prozent), auf Arme (73 Prozent) und Schultern (66 Prozent) auf.

Die Kopfhaut ist eine besonders sonnenexponierte Körperstelle. Das Ergebnis ist alarmierend: Die UV-Strahlung fällt direkt senkrecht auf das Haupt, so ist die empfindliche Kopfhaut besonders sonnenbrandgefährdet. Meist bilden Haare einen natürlichen Sonnenschutz für die Kopfhaut. Personen mit lichtem oder dünner werdendem Haar fehlt diese Schutzfunktion jedoch. Auch Scheitelträger vergessen häufig, dass sie der Sonne eine haarlose Angriffsfläche bieten. Das Problem "Kopfhaut-Sonnenbrand" kann somit Mann und Frau betreffen.

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