Zahl der Beschäftigten in deutschem Gesundheitswesen um 1,7 Prozent gestiegen

Eingang zu Intensivstation Bild: AFP

Zahl der Beschäftigten in deutschem Gesundheitswesen um 1,7 Prozent gestiegen

Die Zahl der Beschäftigten im deutschen Gesundheitswesen ist zuletzt um 1,7 Prozent gestiegen. Ende 2024 arbeiteten dort knapp 6,2 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Beschäftigtenzahl im deutschen Gesundheitswesen ist zuletzt um etwa 1,7 Prozent gestiegen. Ende 2024 arbeiteten dort knapp 6,2 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Ende 2023 waren es etwa 102.000 weniger. Zuwächse gab es in allen Bereichen, im stationären und teilstationären Bereich waren diese aber höher.

Laut Statistikbehörde stieg die Zahl der Beschäftigten in stationären und teilstationären Einrichtungen im Jahresvergleich um 64.000 oder drei Prozent. Dazu zählen unter anderem Krankenhäuser. Im ambulanten Bereich gab es einen Zuwachs um 32.000 oder 1,3 Prozent. Dabei war die Entwicklung unterschiedlich: Die Zahl der Beschäftigten in Apotheken stagnierte etwa, in der ambulanten Pflege stieg sie um 2,6 Prozent.

Insgesamt legte demnach die Zahl der Pflegekräfte deutlich zu. Über alle Bereiche hinweg erhöhte sie sich im Jahresvergleich um 49.000 oder 3,4 Prozent. Die Zahl der Pflegehelferinnen und -helfer stieg dabei mit 5,2 Prozent noch erheblich stärker als die der examinierten Kräfte (plus 2,6 Prozent). Deutschlandweit arbeiteten somit Ende 2024 etwa eine Million examinierte Pflegekräfte sowie rund 485.000 Pflegehelfer.