Deutschland und Dänemark bemühen sich um Biomethan

Deutschland und Dänemark verkünden eine neue Kooperation, die für beide Nationen den Biomethan-Handel erleichtern soll.


Deutschland und Dänemark verkünden eine neue Kooperation, die für beide Nationen den Biomethan-Handel erleichtern soll. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) und der dänische Strom- und Gasnetzbetreiber Energinet kündigen im Rahmen der 3. Europäischen Biomethan-Konferenz (European Biomethane Conference - EBC) ihre Biogasregister enger zu verknüpfen.

Das vereinfacht den grenzüberschreitenden Transfer des nahezu CO2-neutralen Biomethans, das zur Erzeugung von Strom und Wärme oder als Treibstoff genutzt werden kann. Es handelt sich dabei um Biogas, das zu Erdgasqualität aufbereitet wird. "Die Europäische Kommission strebt eine Vereinfachung des grenzüberschreitenden Handels von erneuerbaren Gasen durch die Schaffung von Biogasregistern in allen Mitgliedsstaaten an", sagt dena-Geschäftsführerin Kristina Haverkamp. "Mit der geplanten Kooperation zwischen der dena und Energinet greifen wir dieses Ziel auf, indem wir die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Dänemark stärken."

Die Zusammenarbeit ist Teil des groß angelegten Projekts, einen gemeinsamen europäischen Biomethanmarkt aufzubauen. Gerade die Register zur Nachweisführung spielen hierbei eine Schlüsselrolle. Ein Europäisches Biogasregister (European Renewable Gas Registry, ERGaR) soll in Zukunft den Handel von Biomethan-Nachweisen zwischen den Mitgliedsstaaten standardisieren und transparenter machen. (vm/en-wid)