GS Yuasa hat den Betrieb eines neuen Batteriespeichersystems zur Integration erneuerbarer Energien am Solarpark Ene-Seed Nagasaki Nr. 2 in Japan aufgenommen. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Ene-Seed Corporation, einem Unternehmen der Saibu Gas Group, sowie Toshiba Energy Systems & Solutions Corporation realisiert. Es handelt sich um den ersten Einsatz eines direkt mit erneuerbarer Stromerzeugung gekoppelten Speichers innerhalb der Saibu Gas Group.
Krefeld, 18. Februar 2026 - GS Yuasa hat den Betrieb eines neuen Batteriespeichersystems zur Integration erneuerbarer Energien am Solarpark Ene-Seed Nagasaki Nr. 2 in Japan aufgenommen. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Ene-Seed Corporation, einem Unternehmen der Saibu Gas Group, sowie Toshiba Energy Systems & Solutions Corporation realisiert. Es handelt sich um den ersten Einsatz eines direkt mit erneuerbarer Stromerzeugung gekoppelten Speichers innerhalb der Saibu Gas Group.
Am Standort wird die Solarstromerzeugung mit einem Lithium-Ionen-Energiespeichersystem von GS Yuasa kombiniert. Das System trägt dazu bei, Erzeugungsschwankungen auszugleichen, den Anlagenbetrieb zu stabilisieren und die wirtschaftliche Nutzung des erzeugten Stroms zu unterstützen. Toshiba übernimmt als Aggregator die Prognose von Stromerzeugung und Marktpreisen, die Erstellung von Lade- und Entladeplänen sowie die Steuerung der Anlage. GS Yuasa ist für die Lieferung der in Japan produzierten Batterien und Leistungselektronik verantwortlich und stellt darüber hinaus Monitoring, vorausschauende Zustandsdiagnostik sowie Wartungsleistungen über den gesamten Lebenszyklus bereit.
Die Installation in Nagasaki ist Teil eines größeren Roll-outs. Vergleichbare Systeme sind an vier weiteren Solarkraftwerken in Kitakyushu City geplant. Gemeinsam zeigen diese Projekte, wie intelligent gesteuerte Energiespeicher dazu beitragen können, die Volatilität erneuerbarer Erzeugung zu beherrschen, die Teilnahme an Strommärkten zu optimieren und die Transformation hin zu einem flexibleren, CO-ärmeren Energiesystem zu unterstützen.
Das Projekt ergänzt eine Reihe im großen Maßstab umgesetzter Energiespeicherlösungen, die GS Yuasa weltweit realisiert hat. Dazu zählt unter anderem Japans derzeit größte Batterie-Energiespeicheranlage in Nord-Hokkaido mit einer Leistung von 240 MW und einer Kapazität von 720 MWh. Sie unterstützt ein umfangreiches Windenergieprojekt, indem sie Einspeiseschwankungen ausgleicht und zur Stabilisierung des regionalen Stromnetzes beiträgt. Am Honda-Werk Kumamoto kommt zudem ein 20 MWh Energiespeichersystem von GS Yuasa in Kombination mit einer 7,1 MW Solaranlage zum Einsatz, um überschüssige Solarenergie zwischenzuspeichern und bedarfsgerecht bereitzustellen. Neben netzgekoppelten Großanlagen werden Energiespeicher von GS Yuasa auch in industriellen und dezentralen Projekten eingesetzt. Dazu zählen unter anderem kombinierte Wind-, Solar- und Speicherlösungen in Europa, die erneuerbare Energie näher an Unternehmen und lokale Gemeinschaften bringen.
Mike Taylor, Product Manager bei GS Yuasa Battery Europe Ltd, kommentiert: "Der Betrieb unseres Energiespeichersystems am Solarpark Ene-Seed Nagasaki Nr. 2 unterstreicht die technologische Kompetenz von GS Yuasa im Bereich der Lithium-Ionen-Speicherung. Projekte wie dieses zeigen, wie moderne Energiespeicher erneuerbare Erzeugung stabilisieren und gleichzeitig einen messbaren operativen Mehrwert schaffen können. Die in Japan gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in unsere europäischen Speicherlösungen ein - von sehr großen Anlagen bis hin zu standortspezifischen Anwendungen. Zuverlässigkeit, Sicherheit und langfristige Leistungsfähigkeit stehen dabei stets im Mittelpunkt."
Weitere Informationen zu den Energiespeicherlösungen und dem umfassenden Batterieportfolio von GS Yuasa in Europa finden Sie auf unserer neuen Website unter: www.gs-yuasa.eu.