SHK Essen 2018: Smarte Armaturen und digitale Heizung ganz vorne
4. März 2018, 09:58 UhrENERGIE
Geht es nach den 570 Ausstellern auf der Fachmesse SHK Essen vom 6.
Geht es nach den 570 Ausstellern auf der Fachmesse SHK Essen vom 6. bis 9. März prägen gleich mehrere Trends das Zuhause der Zukunft. Ganz vorne dabei sind das generationengerechte Bad zum Wohlfühlen, smarte Armaturen und die digitale Heizung.
Unter den Produkten und Messeneuheiten befinden sich zahlreiche digitale und energiesparende Lösungen, die das Leben in den eigenen vier Wänden einfacher und lebenswerter machen. Denn Wohnwert und Lebensqualität hängen entscheidend von einer guten Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik ab.
Das moderne Badezimmer ist stylisch, funktional - und hat keine grünen Fliesen. Im Zuge des Megatrends Gesundheit und steigenden Körperbewusstseins wollen sich die Verbraucher im Bad laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau/Blue Responsibility sowie Industrieforum Sanitär vor allem wohlfühlen, und das in allen Lebensphasen.
Mit dem Hansaemotion Thermostat wird das Duschbad zum Wellness-Erlebnis. Das System umfasst alle Funktionen einer bisher aufwändigen Warm-Kalt-Wasser-Körperbehandlung - auf Knopfdruck über drei Programme. Das Programm Recover eignet sich mit längeren Kaltwasserintervallen besonders gut für die Regeneration der Muskeln nach dem Sport (Halle 12, 12A35).
Bakterien und Keime im Trinkwasser können auf Reisen ein Problem sein. Der Waschtischfilter LEGIO.ball garantiert auch unterwegs bakterienfreies Wasser. Die bekannteste Anwendung des Filters ist der Auslauf am Waschtisch. Der Ball wird auf den Auslauf aufgeschraubt, direkt oder mit zusätzlichen Adaptern, und die Mikrofiltrationskartusche im Inneren des Balls garantiert bakterienfreies Wasser. Die passenden Adapter gibt es für nahezu jeden Auslauf. LEGIO.filter bieten mit einer Standzeit von bis zu 70 Tagen sofortigen Schutz in vielen Bereichen - in Industrie und Gewerbe, in Privathaushalten, in Pflegebereichen, im hochsensiblen Klinikbereich sowie im Bereich Reise und Freizeit (Halle 10, 10A03).
,,Alexa, mir ist kalt." Vier Worte könnten bald reichen, um die Raumtemperatur zu ändern. Denn intelligent vernetzte Haushaltsgeräte sind der neue Trend im Eigenheim. Selbstverständlich kann man auch die ÖkoFEN-Pelletheizung von überall per Smartphone oder Tablet steuern. Mit dem neuen Bedienteil ist sogar die Sprachsteuerung mit Smart-Home-Lautsprechern möglich. So kann man beispielsweise per Sprachbefehl die Raumtemperatur nach Belieben ändern oder erfragen, wie viele Pellets noch bevorratet werden (Halle 3, 3C40).
Viel Licht, kein Schatten: Heizen mit Solarenergie. Das System Picea ist Energiespeicher, Heizungsunterstützung und Wohnraumbelüftung in einem kompakten Produkt. Die an sonnenreichen Tagen mit einer Photovoltaikanlage produzierte Energie kann entweder sofort verwendet werden oder sie wird in Wasserstoff umgewandelt und gespeichert. Diese Energie ist nachts oder auch in der sonnenarmen Winterzeit wieder abrufbar. Eine Brennstoffzelle verwandelt die in Wasserstoff gespeicherte Energie bei Bedarf wieder in elektrische Energie und Wärme (Halle 2, 2B33).
,,Heizen ohne Körper" lautet das Motto von Sokotherm. Die Sockelleistenheizung überzeugt durch ihr modernes Design und energiereduzierte Wärme durch Strahlung. Als praktische Alternative zu Heizkörpern und Fußbodenheizungen erwärmt eine Sockelleistenheizung nicht die Luft, sondern erzeugt durch Strahlungswärme an Wand und Objekt thermische Behaglichkeit. Damit senkt sie die Vorlauftemperatur und spart Energie. Diese Strahlungswärme empfinden viele Menschen im Vergleich zu klassischen Heizkörpern als deutlich angenehmer. Mit der optional erhältlichen LED-Beleuchtung setzt die Sockelleistenheizung zudem optische Akzente (Halle 1, 1C15).
Heizen per Folie: effektiv und wohltuend. Auch im Flächenheizungssystem hicoTHERM kommt die Heizpower nicht aus Heizkörpern - sondern aus einer sehr dünnen Folie. Eine Fläche aus winzigen Carbonfasern wandelt darin besonders effektiv elektrische Energie in wohltuende Wärme um. Eingebaut in Decke, Wand und Boden sorgt hicoTHERM für Wohlfühlen auf Knopfdruck. Das Flächenheizungssystem gilt als kostengünstige und zukunftsorientierte Lösung bei Sanierung und Neubau. Darüber hinaus eignet es sich auch in Verbindung mit regenerativen Energien wie beispielsweise Wind oder Sonne. Durch die geringe Aufbauhöhe von nur 0,4 Millimetern kann es in nahezu allen Flächen untergebracht werden, Schimmelprävention inklusive (Halle 1, 1B27). (Newspress.de/HS)