So gelingt der umweltfreundliche Druck

Während Corona alle beschäftigt, geht ein Thema unter: Klimaschutz. Was vor der Pandemie immer präsent war, ist nun in den Hintergrund gerückt. Und obwohl sich in vielen Bereichen der Welt die klare Luft und das saubere Wasser sowie die sich regenerierende Tierwelt zeigen, ist das Problem noch lange nicht erledigt.

Delfine in den Kanälen von Venedig – die Sicht auf den Himalaja von Indien aus. Keine Frage, der Umwelt haben Ausgangssperre für Menschen und die Schließung von vielen Fabriken gutgetan. Nun befürchten die Experten allerdings, dass sich mit der Rückkehr zum „Normalbetrieb“, die Probleme für das Klima nur verschärfen werden. Denn schließlich gilt es das Verlorene wieder aufzuholen. Doch Nachhaltigkeit und Klimaschutz betreffen uns alle. So fordert etwa der Grünen-Chef ein weltweites Verbot von Wildtiermärkten. Schließlich gibt es Letztere nicht nur in China, sondern ebenfalls in Afrika oder mitten in New York. Hier liegt sogar der größte Fleischmarkt der Welt.

Zum Schutz des Klimas für die kommenden Generationen gilt es jedoch ebenso im eigenen Umfeld sowie im Kleinen den eigenen „Impact“ auf die Natur zu prüfen. Neben dem Einkaufen, bei dem auf Plastik verzichtet wird oder die Wahl des Fahrrads anstatt des Autos, sind ebenfalls andere Aspekte betroffen – etwa die Realisierung von Drucksachen. Wie dies umweltfreundlich und nachhaltig funktioniert, zeigen wir in den folgenden kurzen Tipps.

Umweltfreundliches Papier

Der erste Schritt ist die Wahl eines nachhaltigen Druckprodukts. Dabei fällt die Wahl auf Recyclingpapier. Denn ein Fünftel der weltweit gefällten Bäume geht für die Herstellung von frischem Papier drauf. Dabei hat sich das Papier deutlich weiterentwickelt und steht dem Frischpapier heute in nichts mehr nach. Die Bildqualität ist hoch und die Farbwiedergabe brillant. Zudem setzen viele das Recyclingpapier bewusst ein, um es als Gestaltungselement zu nutzen. Die bekanntesten Labels in diesem Bezug sind „PEFC“, „FSC“ sowie „Blauer Engel“. Die Verwendung eines solchen Papiers bieten viele Druckereien heute an. Ein besonders herausragendes Beispiel, wie umweltbewusst und nachhaltig gedruckt werden kann, liefert die Umweltdruckerei Print Pool GmbH.

Objektive Planung

Gerade wer vieles zu drucken hat, sollte nicht zu großzügig kalkulieren. Insgesamt zeigt sich, dass etwa bei Veranstaltungen meist deutlich mehr Druckerzeugnisse übrig bleiben. So hilft als Beispiel noch vor dem Event oder der Veranstaltung, eine Recherche durchzuführen. Wie hoch ist die zu erwartende Anzahl der Besucher? War man bereits auf dem Ereignis und gibt es Referenzen zum ausgegebenen Druckmaterial? So lässt sich die Menge anhand der Erfahrungswerte sowie einer stimmigen Kalkulation nachhaltig planen. Zudem kann überlegt werden, ob es möglich ist, die Druckerzeugnisse so zu produzieren, dass diese längerfristig Bestand haben können.

CO2-Ausgleich

Wer heute Druckerzeugnisse anfertigt oder anfertigen lässt, selbst wenn es sich dabei um eine nachhaltige Druckerei handelt, verursacht das Treibhausgas CO2. Ein Ausgleich dieses Gases wäre es als Beispiel, die CO2-Menge zu berechnen, die durch den Auftrag oder die Arbeit erzeugt wird und diese anderenorts auszugleichen. Etwa, in dem in Klimaschutzprojekte investiert wird. So kann mit verhältnismäßig kleinem Mehraufwand etwas Gutes bewirkt werden. Zur Auswahl stehen dabei weltweite Klimaschutzprojekte rund um Umweltschutze, Waldschutz, Wasserkraft und Windenergie.