Das werksunterstützte Team M-Sport Ford schickt fünf der neuen, rund 500 PS starken Puma Hybrid-Allradler zur 'Safari' in Kenia an den Start. 363,44 Kilometer über 19 Wertungsprüfungen erwarten die Fahrer der Rallye in dem ostafrikanischen Land vom 23. bis zum 26. Juni. .
Das werksunterstützte Team M-Sport Ford schickt fünf der neuen, rund 500 PS starken Puma Hybrid-Allradler zur "Safari" in Kenia an den Start. 363,44 Kilometer über 19 Wertungsprüfungen erwarten die Fahrer der Rallye in dem ostafrikanischen Land vom 23.bis zum 26.Juni.
Die Geschichte der "Safari" reicht zurück bis ins Jahr 1953. Damals wurde sie vom 27. Mai bis zum 1. Juni als "East African Coronation Safari" in Kenia, Uganda und Tansania zu Ehren eines besonderen Ereignisses ausgetragen: der Krönung von König Elisabeth II. Während die Monarchin noch immer im Buckingham Palast residiert und in diesen Tagen ihr 70-jähriges Thronjubiläum gefeiert hat, war es um die knüppelharte Marathon-Veranstaltung mitunter schlecht bestellt. Nach insgesamt neun Gesamtsiegen eines Ford - errungen auf zumeist nicht abgesperrten Pisten - verlor der Klassiker Ende 2002 seinen WM-Status.
2020 sollte das Comeback nach knapp zwei Jahrzehnten Pause stattfinden, fiel aber den Corona-Beschränkungen zum Opfer. Erst im vergangenen Jahr kehrte die "Safari" in die Topklasse des Rallye-Sports zurück. Obwohl sie inzwischen dem modernen Format einer WM-Rallye entsprach, wurde sie ihrem Ruf als Martyrium für Mensch und Fahrzeug sofort wieder gerecht: Von den 56 gestarteten Teilnehmerfahrzeugen absolvierten gerade mal elf die komplette Distanz, über die Zielrampe schafften es 26 Autos.
Die "Safari" mit ihren knüppelharten Pisten stellt das Wettbewerbsgerät vor die ultimative Belastungsprobe. Auch auf die Intelligenz der Fahrer kommt es an: Sie müssen taktisch klug erkennen, welche Passagen sich für gnadenloses Vollgas eignen und wo es besser ist, das Material zu schonen und sicher ins Ziel zu bringen.