PV-Anlagen pachten – Rostocker Unternehmen demokratisiert PV-Angebot
Redaktion20. September 2022ENERGIE
Lange war der Traum der eigenen PV-Anlage mit teuren Einrichtungskosten verbunden. Dementsprechend kam eine solche Anlage auch nur für Kunden in Frage, für die diese Kosten kein Problem darstellten.
Der deutsche Anbieter JES.Group bietet Kunden an, die begehrten Module ohne Installationskosten zu montieren. Die Kunden können die PV-Anlagen selbst pachten oder ihre Dachfläche per Pachtvertrag an das Unternehmen verpachten. So möchte das Unternehmen mehr Bürger*innen die Teilhabe an der Energiewende ermöglichen.
Sonnenlicht als erneuerbare Energiequelle – Wichtiges Element der EnergiewendeÂ
Zusammen mit Wind- und Wasserkraft zählt die Sonne zu den Energiequellen der Zukunft, also als Ersatz für die momentan noch vorherrschenden fossilen Brennstoffe Öl, Gas und Kohle. Mit der Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen, die das Sonnenlicht in Energie bzw. Strom umwandeln und diese in speziellen Speichereinheiten sozusagen „aufheben“ können, bis sie gebraucht werden, hatte sich die Tür zu sauberer Energie geöffnet.
Ein Nachteil war allerdings, dass die Installation einer PV-Anlage sehr häufig eine Kostenfrage war, denn selbst, wenn sich eine solche Anlage langfristig betrachtet lohnte, waren die Einrichtungskosten für Einsteiger eine kaum zu überwindende Hürde. Bei vielen Anbietern ist das immer noch der Fall, denn sie konzentrieren sich hauptsächlich auf den Verkauf von Photovoltaik-Anlagen. Dieser Umstand ist der Tatsache geschuldet, dass PV-Anlagen stark im Trend liegen, weshalb die Anbieter keine Notwendigkeit sehen, andere Konzepte zu entwickeln.
PV-Anlage pachten oder in eine Photovoltaik-Anlage investieren
Die JES.Group mit Hauptsitz in Broderstorf bei Rostock geht hier andere Wege und bietet jetzt auch Pacht- und Investitionsmodelle an, die es mehr Leuten ermöglichen sollen, von Photovoltaik (PV) zu profitieren.
Verpachtung von freien Dachflächen
Kleine oder mittlere Unternehmen bzw. Landwirte besitzen nicht selten Lager-, Produktionshallen bzw. große Stallungen. Genau diese Flächen könnten sie verpachten, damit darauf PV-Anlagen installiert werden. Der Vorteil für die Landwirte bzw. Unternehmen besteht darin, dass die Dachflächen vorher gründlich saniert werden, ohne dass den Eigentümern dabei Kosten entstehen. Nach der Sanierung treten die Eigentümer die Flächen für eine Dauer von zunächst 20 Jahren und der Option auf eine 10-jährige Verlängerung ab. Dann werden Photovoltaik-Anlagen auf den Flächen installiert, in die Anleger investieren können.
Investieren in Photovoltaik-Anlagen
Anleger, die in die auf der gepachteten Dachfläche installierte PV-Anlage investieren, erwerben sie zudem direkt aus der Hand des Herstellers und profitieren über 30 Jahre (20 Jahre Pacht plus Verlängerung um 10 Jahre) von den Renditen, die augenblicklich bei durchschnittlich 6 bis 8 Prozent pro Jahr liegen.
Zudem gewährt der Staat Steuererleichterungen, denn 40 Prozent der Anschaffungskosten können bereits im Jahr vor der Investition als Investitionsabzugsbetrag steuerlich abgesetzt werden, den Rest kann man linear über die Pachtdauer abschreiben.
Pachten einer PV-Anlage für Privathaushalte
Es besteht inzwischen aber auch die Möglichkeit für Privatpersonen, eine Photovoltaik-Anlage zu pachten und so die Energiekosten für die eigenen vier Wände zu reduzieren. Durch ein eigenes „Kleinkraftwerk“ lassen sich immerhin bis zu 60 Prozent des jährlich benötigten Stroms selbst erzeugen. Eine solche Pacht lohnt sich schon deshalb, weil dem Hauseigentümer keine Anschaffungs- und Installationskosten entstehen.
Es wird lediglich ein vorher festgelegter Pauschalbetrag vereinbart, den er für die Anlage zahlt. Zudem muss er sich nicht um die Wartung der Anlage kümmern, diese wird vom Verpächter organisiert. Durch die wegfallenden, oft extrem hohen Anschaffungskosten, erhalten mehr Haushalte die Möglichkeit, eigenen Strom zu produzieren, ihre Energiekosten drastisch zu senken und einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten.
Umwelt- und Klimaschutz durch Nutzung des Sonnenlichts als Energiequelle
Der Klimawandel ist eine nachweisbar menschengemachte Tatsache und es sollte alles dafür getan werden, die drohende Katastrophe aufzuhalten. Schon deshalb ist der verstärkte Einsatz von Photovoltaik-Anlagen sinnvoll, denn nur durch Reduktion schädlicher CO2-Emissionen lassen sich die Erderwärmung und die daraus resultierenden Klimaveränderungen aufhalten. Konzepte wie die der JES.Group können dabei helfen, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden und auf saubere Energiequellen umzusteigen.
PV-Anlagen pachten – Rostocker Unternehmen demokratisiert PV-Angebot