Energiesparen…es ist in aller Munde. Bei den aktuellen Strom- und Gaspreisentwicklungen ist es für die Mehrheit aller Menschen auch zwingend notwendig. Wer nicht finanziell unabhängig ist, kann durch simple Tricks viel Geld im Jahr sparen. Die einzelne Maßnahme mag zwar nicht besonders effektiv sein, doch in der Masse ist die Entlastung deutlich spürbar.
Energie im Haushalt sparen
• Standby Geräte: Die meisten Wohnungen sind mit vielen technischen Geräten ausgestattet. Viele jedoch lassen ihre Geräte im Standby Modus stehen und schalten diese nicht aus. Allein ein Fernseher kann im Jahr bis zu 20€ kosten, wenn er im Standby Modus ist. Dieser Tipp geht ein über mit dem nächsten:
• Steckdosen mit Netzschalter: Moderne Steckdosen sind im Besitz eines Netzschalters, welcher den Strom vollständig abschaltet. Bei diesen sollte man sich unbedingt angewöhnen den Stecker regelmäßig auszuschalten. So muss man nicht mehr jedes einzelne Gerät ausschalten.
• Kühlschrank: Gerade bei älteren Modellen tritt irgendwann der Zeitpunkt ein, wo die Gefriertruhe vereist ist. Der Kühlschrank muss abgetaut werden. Wird der Kühlschrank nicht abgetaut setzt sich das Eis an die Wand und das Gerät benötigt mehr Energie zum Kühlen. Diese Stromverschwendung kann umgangen werden, wenn der Kühlschrank ca. 2x im Jahr enteist wird.
Zusätzlich kann das Gerät von der Temperatur etwas heruntergeregelt werden. Im Kühlschrank selbst sind 8 Grad und im Gefrierfach -18 Grad ausreichend. Viele haben ihre Geräte auf 5 Grad eingestellt. Dazu sollten die Lamellen der Rückseite alle 1-2 Jahre einmal abgesaugt werden, sodass der Staub keine Probleme verursacht.
• Stoßlüften statt Kippe: Frische Luft ist wichtig, auch im Winter. Viele begehen dabei jedoch den Fehler das Fenster über einen längeren Zeitraum auf Kipp zu lassen. Besser ist es für kürzere Zeit das Fenster vollständig zum Stoßlüften zu öffnen. Dadurch kann die gesamte Raumluft ausgetauscht werden.
• Heizung:Die Heizung sollte keinesfalls immer an- und ausgeschaltet werden. Eine konstante Temperatur ist essenziell. Andernfalls benötigt das vollständige Aufheizen der Räume deutlich mehr Energie. Bereits ein Grad weniger am Tage kann fünf bis zehn Prozent Energie sparen.
Die Räume, wo man sich oft aufhält kann man auf 19-20 Grad stellen, während bei den anderen 16 Grad ausreichend ist. Geht man weg oder ins Bett, stellt man die Heizungen auf 15-16 Grad. So wird auf Dauer deutlich mehr Energie gespart, als wenn sie komplett ausgeschaltet wird.
Zudem kann man Wärme speichern, wenn die Türen geschlossen und die Rolläden heruntergelassen werden. Dadurch kann sich die Wärme auf deutlich kleinerem Raum verteilen.
Nachhaltig Strom produzieren mit Solar: Für Groß und Klein
Gerade bei den aktuellen Bedingungen lohnen sich Solarpanels besonders. Nicht nur, dass man etwas zur Energiewende beiträgt, man selbst spart auch noch einiges an Geld. Zudem gibt es in vielen Kreisen Deutschlands Förderprogramme, welche die Kaufkosten noch einmal mindern.
Aber selbst, wenn es diese nicht gibt, gibt es mittlerweile Solar Auktionen, bei welchen gebrauchte Solar Paneele erworben werden können. Hierbei tritt der Wirkungseffekt doppelt ein, denn ein altes Gerät wird von einer neuen Person weiterverwendet.
Wer keine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus hat, sondern zur Miete wohnt, muss jetzt aber nicht enttäuscht sein. Seit einige Zeit gibt es Solar Paneele für den Balkon, auch genannt Balkonkraftwerke. Diese können, nach Zustimmung des Vermieters, vorne am Balkon angebracht werden. Angeschlossen werden die über eine haushaltsübliche Steckdose auf dem Balkon.
Der absorbierte Strom wird nun in das Stromnetz der Wohnung eingespeist und vorrangig von den eigenen Geräten genutzt. Ein Single Haushalt kann dadurch schnell einmal 20 % Energiekosten sparen, sodass sich die Anschaffungskosten bereits nach wenigen Jahren amortisiert haben.