Drei Tote bei Lawinenunglücken in Norditalien - Eine Deutsche unter den Opfern

Schneebedeckte Berge im Piemont Bild: AFP

Drei Tote bei Lawinenunglücken in Norditalien - Eine Deutsche unter den Opfern

Bei Lawinenunglücken in Norditalien sind drei Menschen ums Leben gekommen, darunter eine Deutsche. Nach starkem Schneefall und gestiegenen Temperaturen ist die Lawinengefahr hoch.

Bei Lawinenunglücken in Norditalien sind am Freitag drei Menschen ums Leben gekommen, darunter eine Deutsche. Nach Angaben der Bergrettung wurden im Valle Maira im Piemont im Nordwesten des Landes am Morgen zwei Skifahrer von einer Lawine mitgerissen. Andere Wintersportler kamen den Verunglückten zur Hilfe, doch die Deutsche starb noch vor Eintreffen des Rettungshubschraubers.

Am Nachmittag wurde in Bobbio Pellice nahe Turin ein französischer Skifahrer von einer Lawine begraben. Ein weiterer Franzose alarmierte die Rettungskräfte, doch für den Verunglückten kam jede Hilfe zu spät. Bereits am Morgen war bei einem Lawinenabgang in den Dolomiten im Nordosten Italiens ein italienischer Bergsteiger ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Bergrettung haben starker Schneefall rund um Weihnachten und anschließend steigende Temperaturen mit starkem Wind die Lawinengefahr in der Region erhöht.