Die massive Hitzewelle in Frankreich erreicht immer neue historische Höchstwerte: Die Nacht zu Donnerstag war mit einer durchschnittlichen Mindesttemperatur von 22 Grad zum zweiten Mal in kurzer Folge die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.
Die massive Hitzewelle in Frankreich stellt immer neue Rekorde auf: Mit einer durchschnittlichen Mindesttemperatur von 22 Grad hat das Land in der Nacht zum Donnerstag zum zweiten Mal in kurzer Folge die wärmste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Der vorherige Höchstwert war mit 21,6 Grad erst in der Nacht zum Dienstag erreicht worden. Dienstag und Mittwoch waren zudem die heißesten Tage seit Aufzeichnungsbeginn.
Am Mittwochnachmittag starb ein Dreijähriger nahe Paris im Auto seiner Eltern. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war das Kind in einem unbeobachteten Moment selbstständig in das Auto geklettert. Da die Kindersicherung aktiviert war, konnte es anschließend nicht wieder hinaus. In der Sonne heizen sich Autos rasend schnell auf, sodass der Tod durch Hitzschlag droht.
Die Gewerkschaft CGT appellierte an die Regierung, staatlich finanzierte Kurzarbeit bei Hitzewellen einzuführen. Die Regierung solle zudem Arbeit auf Baustellen am Nachmittag verbieten, sobald die höchste Hitze-Warnstufe gelte. Das Bildungsministerium meldete 3500 geschlossene Schulen, in 10.000 weiteren Schulen wurden die Stundenpläne an die hohen Temperaturen angepasst.