Zweitwärmster Juni mit

Sonnenuntergang in Berlin Bild: AFP

Zweitwärmster Juni mit "historischer Hitzewelle" in Deutschland

Der Juni 2026 ist der zweitwärmste in den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes. Mit durchschnittlich 19,5 Grad Celsius war er außergewöhnlich warm. Nur 2019 sei es mit 19,8 Grad Celsius noch wärmer gewesen.

Der diesjährige Juni ist der zweitwärmste in den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Mit durchschnittlich 19,5 Grad Celsius war er außergewöhnlich warm, wie der DWD am Montag in Offenbach unter Berufung auf vorläufige Messergebnisse mitteilte. Nur 2019 sei es mit 19,8 Grad Celsius im Schnitt noch wärmer gewesen. 

In diesem Jahr gab es in der zweiten Monatshälfte allerdings eine "außergewöhnlich intensive und anhaltende Hitzewelle". Dabei wurde den Angaben nach am Sonntag der deutschlandweite Allzeitrekord geknackt: In Neißemünde-Coschen in Brandenburg wurden 41,7 Grad Celsius gemessen. 

Im Vergleich zur Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 waren es in diesem Juni im Schnitt 4,1 Grad Celsius mehr. Der Unterschied zur Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug plus 3,1 Grad Celsius. Der DWD nannte die Hitzewelle "historisch".