Bären-Abwehrspray versehentlich versprüht: Fünf Menschen in Japan im Krankenhaus

Warnzeichen vor Bären Bild: AFP

Bären-Abwehrspray versehentlich versprüht: Fünf Menschen in Japan im Krankenhaus

Weil ein Mann versehentlich Bären-Abwehrspray in einem Postamt versprüht hat, sind in Japan fünf Menschen ins Krankenhaus gekommen. Verantwortlich war ein 22-jähriger Vietnamese, der sich entschuldigte.

Weil ein Mann versehentlich Bären-Abwehrspray in einem Postamt versprüht hat, sind in Japan fünf Menschen ins Krankenhaus gekommen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war für den Vorfall in der zentraljapanischen Stadt Nagoya ein 22-jähriger Vietnamese verantwortlich. Dieser habe sich entschuldigt und der Polizei erklärt, das Abwehrmittel am Mittwoch in dem Postamt unbeabsichtigt versprüht zu haben. Die Polizei nahm ihn unter dem Verdacht der Geschäftsschädigung in Gewahrsam.

"Acht Personen fühlten sich unwohl, fünf von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht", sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. "Es gab jedoch keine Berichte über schwere Verletzungen."

In letzter Zeit kommen in Japan Bären immer öfter in besiedeltes Gebiet, in der Folge haben die tödlichen Bären-Angriffe zugenommen. Seit dem 1. April gab es nach Angaben des Umweltministeriums mindestens fünf Todesfälle sowie 20 Verletzte durch Bärenattacken. Die Behörden raten in den betroffenen Regionen unter anderem zu Bären-Abwehrspray.