Die Organisatoren der Tour de France kürzten die eigentlich 185,5 Kilometer lange neunte Etappe im Zentralmassiv am Sonntag wegen erwarteter Temperaturen von bis zu 40 Grad um 30 Kilometer. Der internationale Radprofi-Verband CPA forderte am Sonntag, die Startzeiten in den Sommermonaten anzupassen, "um die Athleten zu schützen". Noch vor der Saison 2027 müsse eine Lösung gefunden werden, um die Rennen an die "klimatischen Realitäten" anzupassen, erklärte der CPA. Â
Wegen der Sommerferien und des französischen Nationalfeiertags am 14. Juli sind derzeit sehr viele Menschen im Land unterwegs. Die französische Bahngesellschaft SNCF versicherte, trotz der Hitze werde es einen "normalen" Schnellzug-Verkehr geben. Am Wochenende sollten demnach 3700 TGV-Züge fahren. Während der heißesten Stunden des Tages werde aber jede dritte Intercity-Verbindung gestrichen.
Die erste Hitzewelle dieses Jahres hatte es in Frankreich bereits Ende Mai gegeben, eine zweite folgte Ende Juni. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Hitzewellen infolge des menschengemachten Klimawandels an Intensität und Häufigkeit zunehmen.
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