Brand in einem Gebiet westlich von Athen Bild: AFP
Griechenland: Wind in Brandgebieten lässt nach - Löschflugzeuge erneut im Einsatz
AFP3. August 2026, 13:12 UhrBRENNPUNKTE
Nachdem sich der starke Wind in den Waldbrandgebieten in Griechenland gelegt hat, haben erneut Feuerwehrleute aus der Luft ihre Kollegen am Boden beim Kampf gegen die Flammen unterstützt. Hunderte Feuerwehrleute kämpften gegen mehrere Brände.
Nachdem sich der Wind in den griechischen Waldbrandgebieten gelegt hat, haben am Montag erneut Feuerwehrleute aus der Luft ihre Kollegen am Boden im Kampf gegen die Flammen unterstützt. 13 Löschflugzeuge und zwölf Hubschrauber waren laut Feuerwehr in den Regionen Attika um die Hauptstadt Athen sowie in der benachbarten Region Böotien im Einsatz, zudem kämpften rund 450 Feuerwehrleute am Boden gegen die Flammen.
In den vergangenen Tagen hatte starker Wind den Einsatz von Löschflugzeugen in Griechenland erschwert oder gar vollständig verhindert. Trotz des nachlassenden Windes stuften die Behörden die Waldbrandgefahr am Montag weiter als "sehr hoch" ein. In den Regionen Attika und Böotien galt die zweithöchste Warnstufe vier.
Die größten Feuer loderten am Montag in einem Gebiet etwa 50 Kilometer westlich von Athen. Ein Feuerwehrsprecher berichtete von Bränden nahe den Orten Kandyli Megara und Agia Skepi. Die Lage habe sich verbessert, es gebe aber "absolut keinen Grund dafür, weniger wachsam zu sein", sagte er dem Sender ERT. Die Einwohner mehrerer Dörfer rund 45 Kilometer westlich von Athen wurden aufgerufen sich in Sicherheit zu bringen, wie der stellvertretende Zivilschutzminister Kostas Katsafados ERT News sagte.Â
Zudem gab es in einigen Gebieten weiter Glutnester, die durch Wind wieder zu einem Brand angefacht werden könnten. Andere kleine Brände, etwa auf der bei Urlaubern beliebten Insel Kefalonia, waren laut Feuerwehr "unter Kontrolle".Â
Die seit Tagen in Griechenland wütenden Brände zerstörten laut Behörden bisher mehr als 12.000 Hektar Vegetation. Fünf Feuerwehrleute kamen ums Leben, darunter zwei Einsatzkräfte beim Zusammenstoß ihrer Löschhubschrauber am Sonntag nahe Athen.Â