Drei Leichtverletzte bei erneutem Erdbeben im südspanischen Granada

Blick auf die Alhambra Bild: AFP

Drei Leichtverletzte bei erneutem Erdbeben im südspanischen Granada

Drei Tage nach einem Erdbeben der Stärke 5,0 hat in der bei Touristen beliebten südspanischen Stadt Granada schon wieder die Erde gebebt. Drei Menschen wurden leicht verletzt, Gebäude wurden beschädigt.

Drei Tage nach einem Erdbeben der Stärke 5,0 hat in der bei Touristen beliebten südspanischen Stadt Granada schon wieder die Erde gebebt: Der Erdstoß der Stärke 4,8 ereignete sich nach Angaben des spanischen Geografieinstituts am Dienstag gegen 10.48 Uhr, das Zentrum des Bebens lag in Alhendín rund zehn Kilometer südlich von Granada.

Drei Menschen wurden durch den Erdstoß leicht verletzt, darunter ein Mädchen, das ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wie der Katastrophenschutzbeauftragte der Region Andalusien, Antonio Sanz, mitteilte. Beim Rettungsdienst gingen nach dessen Angaben mehr als 50 Notrufe wegen Rissen in Gebäuden und herabfallenden Trümmern ein. In Online-Netzwerken veröffentlichte Videos zeigten Trümmerteile auf Straßen sowie beschädigte Autos. Die Polizei von Granada forderte die Menschen auf, sich vorerst von Gebäuden fernzuhalten.

"Alles stürzte herunter. Es war furchtbar", schrieb die Laborangestellte Cristina Ruiz Lopez, die während des Erdbebens in einem Supermarkt in Granada war, im Onlinedienst X.

Bereits in der Nacht zum Samstag hatte ein Erdbeben der Stärke 5,0 die Menschen in Granada aus dem Schlaf gerissen. Es gab ebenfalls Sachschäden, aber keine Verletzten. Der andalusische Regionalpräsident Juan Manuel Moreno warnte am Dienstag auf X vor möglichen Nachbeben und rief die Menschen zu "äußerster Vorsicht" auf.

In Granada befindet sich die weltberühmte Alhambra, die zum Weltkulturerbe der Unesco gehört. Teile der mittelalterlichen Palastanlage wurden nach dem Beben geräumt, Fachleute sollten den Komplex auf Schäden untersuchen.