Touristen-Hubschrauber in Kenia abgestürzt - Fünf US-Bürger unter den Todesopfern
AFP20. August 2026, 00:30 UhrBRENNPUNKTE
Beim Absturz eines Touristen-Hubschraubers sind in Kenia fünf US-Bürger ums Leben gekommen. Zudem seien Ecuadors Geheimdienstchef Michele Sensi-Contugi und der Pilot getötet worden.
Beim Absturz eines Touristen-Hubschraubers sind in Kenia fünf US-Bürger ums Leben gekommen. Zudem seien Ecuadors Geheimdienstchef Michele Sensi-Contugi und der Pilot getötet worden, teilte die kenianische Luftfahrtbehörde am Mittwoch mit. Das Unglück habe sich am Morgen im Loisaba-Wildschutzgebiet in der Region Samburu nördlich der Hauptstadt Nairobi ereignet.
In einem in Onlinediensten veröffentlichtem Video war schwarzer Rauch an der Unglücksstelle am Fuße des Bergs Ololokwe zu sehen. Der beim Volk der Samburu als heilig geltende Berg ist 2000 Meter hoch und ein beliebtes Wanderer-Ziel. Veranstalter bieten zudem Hubschrauber-Rundflüge an.
Der Leiter der zuständigen Ermittlungsbehörde, Fredrick Kabunge, sagte, der verunglückte Helikopter sei mit sieben Menschen an Bord auf einem Rundflug gewesen - sechs Touristen und der Pilot. Die Maschine sei durch den Aufprall und das anschließende Feuer zerstört worden. Überlebende gab es Kabunge zufolge keine. Bei dem Hubschrauber habe es sich um ein europäisches Modell von Eurocopter gehandelt.Â
Wie Ecuadors Verkehrsminister Roberto Luque mitteilte, sind der ecuadorianische Geheimdienstchef Michele Sensi-Contugi und dessen Frau unter den Toten. "Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, insbesondere bei den Kindern und Eltern", schrieb Luque im Onlinedienst X. Das US-Außenministerium erklärte, dass fünf US-Bürger unter den Toten seien. Sie hätten Urlaub in Kenia gemacht. Die US-Botschaft in Nairobi sei in Kontakt mit den Behörden.