Kampf gegen Waldbrand in der kolumbianischen Region Tolima Bild: AFP
Kolumbiens Regierung schickt Armee in Waldbrandgebiete im Westen des Landes
AFP25. August 2026, 11:05 UhrBRENNPUNKTE
Schwere Waldbrände zwingen auch die Behörden in Kolumbien zum Handeln. Die Regierung kündigte an, die Armee zur Unterstützung der Brandbekämpfung in den Westen des Landes zu schicken. Zugleich bat sie Chile und die USA um Unterstützung.
Schwere Waldbrände zwingen auch die Behörden in Kolumbien zum Handeln. Die Regierung in Bogotá kündigte am Montag (Ortszeit) an, die Armee zur Unterstützung der Brandbekämpfung in den Westen des Landes zu schicken. Zudem habe sein Land Chile und die USA um Unterstützung gebeten, erklärte der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella. Durch die Waldbrände wurden in den vergangenen Tagen mehr als 20.000 Hektar Land verwüstet, insbesondere in der Region Tolima.
De la Espriella machte Brandstifter dafür verantwortlich. Ende vergangener Woche waren an mindestens 24 Orten gleichzeitig Waldbrände ausgebrochen. Es seien Sicherheitskräfte im Einsatz, um "diejenigen zu identifizieren und zu fassen, die die Feuer verursacht haben", erklärte der Präsident im Onlinedienst X.
In Kolumbien herrscht derzeit Trockenheit, die durch das gegenwärtige Klimaphänomen El Niño verstärkt wird. Laut der Regionalregierung von Tolima wurden durch die Waldbrände auch zahlreiche Anbaugebiete wie Zitronen-, Kaffee- und Mango-Plantagen zerstört.