Chinesische Staatsmedien: Viele Opfer bei Erdrutsch in Grenzort in Tibet

Überflutung nach dem Erdrutsch Bild: AFP

Chinesische Staatsmedien: Viele Opfer bei Erdrutsch in Grenzort in Tibet

Bei einem Erdrutsch in Tibet sind nach chinesischen Angaben viele Menschen ums Leben gekommen. Ein Erdrutsch sei von der nepalesischen Seite auf den Grenzübergang Gyirong in der Stadt Shigatse niedergegangen, berichtete der Staatssender CCTV.

Bei einem Erdrutsch in Tibet sind nach chinesischen Angaben viele Menschen ums Leben gekommen. Ein Erdrutsch, der von der nepalesischen Seite der Grenze niedergegangen sei, habe am Grenzübergang Gyirong in der Stadt Shigatse zu "hohen Zahlen an Opfern und Vermissten" geführt, berichtete der chinesische Staatssender CCTV am Mittwoch.

Das Katastrophengebiet liegt im Himalaya-Gebirge im Autonomen Gebiet Tibet in der Volksrepublik China. Gyirong ist ein wichtiger Grenzübergang zwischen China und Nepal.

Der chinesische Staatschef Xi Jinping ordnete wegen des Ausmaßes der Katastrophe an, dass alle verfügbaren Kräfte und Mittel für den Rettungseinsatz eingesetzt werden sollten. Die "dringlichste Aufgabe" sei es nun, "alles Erdenklich zu tun, um die Vermissten zu suchen und zu retten, (...) die Verletzten schnell zu behandeln und die Opferzahl so gering wie möglich zu halten".

Zur Zahl der Toten und Verletzten äußerte sich die Regierung in Peking zunächst nicht. CCTV zeigte Bilder von einer Wasserflut, die Äste und Trümmerteile mit sich riss.