Brand und Massenpanik in Schule im Kongo: Zahl der toten Kinder steigt auf 26

Von Flammen verwüstetes Gebiet Bild: AFP

Brand und Massenpanik in Schule im Kongo: Zahl der toten Kinder steigt auf 26

Nach dem Brand und einer Massenpanik in einer Schule in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der toten Kinder auf mindestens 26 gestiegen. 25 weitere Kinder seien bei dem Unglück verletzt worden, erklärte das UN-Kinderhilfswerk Unicef.

Nach dem Brand und einer Massenpanik in einer Schule in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der toten Kinder auf mindestens 26 gestiegen. 25 weitere Kinder seien bei dem Unglück verletzt worden, erklärte das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Freitag.

Das Feuer an einer Grundschule in der Stadt Bukavu im Osten der DRKongo war am Donnerstagmorgen während des Unterrichts ausgebrochen. In der Schule kam es daraufhin nach Angaben des Bildungsministeriums zu einem Gedränge, bei dem sich Kinder gegenseitig niedertrampelten. Ein Lehrer sagte zudem der Nachrichtenagentur AFP, einige Kindern seien auf der Flucht vor den Flammen aus oberen Stockwerke gesprungen.

Laut einem Bericht von Inspekteuren des Bildungsministeriums waren etwa zeitgleich drei Brände ausgebrochen. Die Brandursache war zunächst unklar.

Das Feuer griff auch auf umliegende Gebäude über, die wie die Schule hauptsächlich aus Holz erbaut waren. Ein dicht bebautes Wohngebiet an einem Hang am nördlichen Stadtrand von Bukavu wurde schwer zerstört. Die tödliche Brandkatastrophe hat in dem Land Entsetzen ausgelöst.

Bukavu ist die Hauptstadt der Provinz Süd-Kivu und wird seit Februar 2025 von der Rebellenmiliz M23 kontrolliert, die bei einer Offensive im vergangenen Jahr große Teile von Süd-Kivu und der Nachbarprovinz Nord-Kivu im rohstoffreichen Osten des zentralafrikanischen Landes erobert hatte.