Hurrikan

Helfer bereiten sich in Puerto San Carlos auf den Sturm vor Bild: AFP

Hurrikan "Polo" verursacht heftige Überschwemmungen in Teilen von Mexiko

Im mexikanischen Bundesstaat Baja California haben sich die Menschen für gegen Auswirkungen von Hurrikan 'Polo' gerüstet. Der Hurrikan sollte am Montag gegen 16.00 Uhr Ortszeit im Süden der gleichnamigen Halbinsel auf Land treffen, wie das US-Hurrikanzentrum (NHC) mitteilte.

Im mexikanischen Bundesstaat Baja California haben sich die Menschen gegen die Auswirkungen von Hurrikan "Polo" gerüstet. Der Hurrikan sollte am Montag gegen 16.00 Uhr Ortszeit (01.00 Uhr MESZ) im Süden der gleichnamigen Halbinsel auf Land treffen, wie das US-Hurrikanzentrum (NHC) mitteilte. Demnach löste "Polo" bereits heftige Überschwemmungen aus, nachdem hohe Wellen dort Schutzanlagen durchbrochen hatten. Die Behörden forderten die Bewohner auf, sich in Sicherheit zu bringen.

"Polo" wütet laut NHC mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 185 Stundenkilometern. Das NHC warnte vor "lebensbedrohlichen Winden und Sturzfluten" im Süden von Baja California. Laut NHC wird erwartet, dass der Hurrikan die Halbinsel mit voller Wucht trifft und auch auf das mexikanische Festland übergreift, bevor er sich abschwächt.

In dem Fischerdorf Puerto San Carlos berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP, dass das Meer am Montag bereits mehrere Abschnitte eines Schutzwalls durchbrochen hatte. Einwohner verrammelten ihre Häuser mit Brettern. In dem Ort fiel zudem der Strom aus. 

Der Sturm der Kategorie 3 ist der erste Hurrikan der diesjährigen Saison, der auf Land trifft. Er wird durch das Wetterphänomen El Niño verstärkt, das derzeit für höhere Temperaturen im Pazifik sorgt und Tropenstürme in diesem Jahr besonders wahrscheinlich macht. Meteorologen rechnen deshalb mit überdurchschnittlich vielen Stürmen.