Hochwasser: Zugang zu Iguazú-Wasserfällen für Touristen gesperrt
AFP12. Oktober 2026, 23:08 UhrBRENNPUNKTE
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien sind am Montag wegen des Hochwassers des gleichnamigen Flusses für Touristen gesperrt worden. Die Behörden warnten auch vor einem Anstieg der Flüsse Paraná und Uruguay.
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien sind am Montag wegen des Hochwassers des gleichnamigen Flusses für Touristen gesperrt worden. Die Behörden warnten auch vor einem Anstieg der Flüsse Paraná und Uruguay. Auslöser sind Regenfälle im Zusammenhang mit dem Klima-Phänomen El Niño. Wie lange der Zugang zum Nationalpark Iguazú nicht möglich sein wird, wurde nicht mitgeteilt.
Der Leiter des Nationalparks, José María Hervás, erklärte, die Entscheidung sei aus Vorsichtsgründen getroffen worden, da "es ununterbrochen regnet". Auch die Wassermengen, die von den flussaufwärts gelegenen Staudämmen am Fluss Iguazú abgelassen werden, nähmen nicht ab. Schließungen des bei Touristen beliebten Parks aufgrund von Hochwasser hatte es bereits 2023 und 2024 gegeben.
Die Weltmeteorologie-Organisation (WMO) hatte in der vergangenen Woche erklärt, der aktuelle El Niño werde sich weiter verschärfen und im Dezember voraussichtlich seinen Höhepunkt erreichen. Dabei werde das Klimaphänomen wahrscheinlich in vielen Weltgegenden überdurchschnittlich hohe Temperaturen verursachen und durch veränderte Niederschlagsmuster je nach Region das "Risiko für Dürren und Überschwemmungen" erhöhen.
Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 275 Wasserfällen, von denen einige mehr als 80 Meter hoch sind, und zählen zum Unesco-Welterbe.
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