Toter bei Recylingfirma in Hamburg: Mann starb womöglich in einer Papierpresse

Altpapier bei Recylingfirma Bild: AFP

Toter bei Recylingfirma in Hamburg: Mann starb womöglich in einer Papierpresse

Nach dem Fund einer Toten auf dem Gelände einer Recylingsfirma in Hamburg geht die Polizei von einem möglichen tragischen Unfalltod aus. Demnach könnte der Mann in einer Papiertonne geschlafen und in einem Sammelfahrzeug zerquetscht worden sein.

Nach der Entdeckung eines Toten auf dem Gelände einer Firma für Altpapierrecycling in Hamburg geht die Polizei von einem möglichen tragischen Unfalltod aus. "Es besteht der Verdacht, dass er bereits im Rahmen der Papierpressung im Fahrzeug verstorben sein könnte", teilten die Ermittler in der Hansestadt am Freitag mit.

Demnach handelte es sich bei dem Verstorbenen um einen 37-Jährigen, der zuletzt anscheinend obdachlos gewesen war. Den bisherigen Ermittlungen zufolge schlief der Mann mutmaßlich in einer Altpapiertonne und gelangte bei der Leerung in ein Fahrzeug der Recylingfirma und mit diesem anschließend auf das Betriebsgelände. Dort wurde er am Freitag vergangener Woche von Mitarbeitenden entdeckt.

Zuvor hatten bereits verschiedene Medien über den Vorfall berichtet. Polizisten identifizierten den Toten den Angaben zufolge mit einer Fingerabdruck-App auf einem Dienstsmartphone. Das Landeskriminalamt leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, um die Abläufe zu klären.