Nachhaltigkeit im Supermarkt - So einfach ist es

Supermärkte sind wichtige Anlaufstellen für den Einkauf lebensnotwendiger Waren. Durch viele verschiedene Supermarktketten entsteht eine große Konkurrenz unter den einzelnen Geschäften. Wer seine Kunden dauerhaft glücklich machen möchte, sollte sein Angebot stets anpassen und dabei auch berücksichtigen, was den Kunden neben guter Ware am Herzen liegt. Hier steht die Nachhaltigkeit beim Einkauf ganz oben auf der Liste.

Nachhaltigkeit im Supermarkt umsetzen

Betreiber und Mitarbeiter können sehr viel unternehmen, um das nachhaltige Einkaufen zu ermöglichen. Erste Schritte sind bereits dadurch unternommen, dass Plastiktüten durch Papier- oder Stofftaschen ersetzt werden. Diese schonen die Umwelt dauerhaft und werden von vielen Kunden bevorzugt. Ebenso sind Kunden, die spontan einkaufen gehen, dankbar, wenn sie geleerte Schachteln oder Kisten für den Transport ihrer Einkäufe mitnehmen dürfen. Ein kleiner Bereich, an welchem die Kunden ihre Waren aus dem Einkaufswagen in diese Kisten umlagern können, ist empfehlenswert.

Neben diesen einfachen und längst bekannten Methoden können Supermärkte noch viel mehr tun, um nachhaltiger zu werden. Während Obst und Gemüse meist in individuellen Mengen eingekauft wird, stehen Lebensmittel wie Mehl, Haferflocken oder Nudeln nur in bereits abgepackter Form zur Verfügung. Ein Supermarkt, der einige dieser Waren unverpackt anbietet, lockt neue Kunden in den Laden. Sie bringen ihre eigenen Gefäße mit und füllen so viel Reis oder Nüsse ein, wie sie benötigen. Verpackungsmüll entsteht dabei nur in geringem Umfang.

Was Supermärkte sonst noch tun können

• Kundenbefragungen durchführen
• Auf umweltfreundliche Verpackungen der Hersteller achten
• Frisch zubereitete Speisen anbieten und in mitgebrachte Behälter füllen
• Auf anerkannte Siegel zur Kennzeichnung setzen

Nachhaltigkeit als Kunde durchsetzen

Kunden können ebenfalls viel dafür tun, um nachhaltig einzukaufen. Bewusstes Einkaufen verhindert von vornherein, dass zu viele Lebensmittel eingekauft werden, die nicht rechtzeitig aufgebraucht werden können. Mit einem Essensplan und einem Einkaufszettel lässt sich bereits viel Nachhaltigkeit ausleben. Das Mitbringen eigener Transporttaschen oder -körbe sowie Fahrgemeinschaften zum Supermarkt lassen sich ebenfalls leicht realisieren.

Weiterhin sollten Kunden hinterfragen, woher die Lebensmittel stammen. Regional bedeutet nicht automatisch, dass es aus einem der Nachbarorte kommt. Nachfragen hilft nicht nur den Kunden, es zeigt den Mitarbeitern des Supermarktes auch, dass Interesse an einem nachhaltigen Einkauf besteht. Ebenso haben Kunden jederzeit die Möglichkeit, auf Produkte hinzuweisen, die sie gerne im Sortiment des Supermarktes sehen würden. Nur wenn die Mitarbeiter erfahren, was sich die Kunden wünschen, können sie diese Wünsche auch umsetzen.

Angebot und Nachfrage passen sich immer weiter an

Es ist nicht nur die Auswahl der Waren, die aufgrund von Angebot und Nachfrage immer wieder angepasst wird. Vermehrt kommen auch zusätzliche Faktoren wie Umweltschutz und Klimaneutralität zur Sprache. Sie stellen für Kunden wichtige Entscheidungsfaktoren beim Einkauf dar und sind für Supermärkte eine gute Möglichkeit, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Die gesteigerte Anzahl Neueröffnungen von Unverpackt-Supermärkten zeigt, wie wichtig vielen Kunden die Möglichkeit ist, nachhaltig einkaufen zu können.