Daimler-Chefs fahren Hybride, Källenius folgt auf Weber

Führungskräfte im Daimler-Konzern sollen die Elektromobilität voran bringen und steigen deshalb auf elektrifizierte Fahrzeuge um. Vor allem Plug-In Hybride wie der S 500 e, der C 350 e, der neue E 350 e und die entsprechenden Versionen von GLC und GLE stehen dabei im Fokus.

Führungskräfte im Daimler-Konzern sollen die Elektromobilität voran bringen und steigen deshalb auf elektrifizierte Fahrzeuge um. Vor allem Plug-In Hybride wie der S 500 e, der C 350 e, der neue E 350 e und die entsprechenden Versionen von GLC und GLE stehen dabei im Fokus. Der Konzern sieht in dieser Antriebstechnik einen Schlüssel auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren. Das Produktportfolio von Plug-In Hybridantrieben soll zügig weiter ausgebaut werden. Bereits seit 2015 fahren Daimler-Führungskräfte verschiedener Ebenen den B 250 e, ein rein elektrisch betriebenes Kompaktauto.

Um die immer noch mangelhafte Infrastruktur für Elektroautos weiter zu entwickeln, investiert der Konzern kurzfristig 30 Millionen in neue Ladestationen. Die sollen vor allem an den Standorten des Unternehmens entstehen, etwa in Stuttgart, Sindelfingen, Rastatt, Düsseldorf, Bremen und Berlin. Schon in den kommenden Monaten werde mit den Arbeiten dafür begonnen, so Vertriebschef Ola Källenius.

Der gebürtige Schwede bereitet sich damit schon heute auf seine neue Aufgabe vor. Zum Jahresende übernimmt er das Vorstandsressort von Thomas Weber, der seit 13 Jahren die Konzernforschung und Entwicklung verantwortet. Er verlässt Daimler auf eigenen Wunsch und bleibt dem Unternehmen als Berater verbunden.