Geschäftsmodell: Leaseplan und Govecs bieten Dienstroller an
Michael Kirchberger17. Februar 2016, 17:02 UhrNEWS
Banker, Boten und Handwerksburschen auf Elektro-Rollern? Das könnte bald das Straßenbild wandeln. Wie die Fachzeitschrift ''Autoflotte'' berichtet, haben das Leasing-Unternehmen Leaseplan und der Münchner Rollerhersteller Govecs eine strategische Partnerschaft geschlossen.
Banker, Boten und Handwerksburschen auf Elektro-Rollern? Das könnte bald das Straßenbild wandeln. Wie die Fachzeitschrift "Autoflotte" berichtet, haben das Leasing-Unternehmen Leaseplan und der Münchner Rollerhersteller Govecs eine strategische Partnerschaft geschlossen. Bei dem neuen Service werden Elektroroller erst an Leaseplan verkauft und anschließend zurückgeleast. Die Geschäftskunden von Govecs bekommen die Fahrzeuge ab sofort im Leasing oder in Langzeitmiete flexibel für ein bis vier Jahre.
"Neben Kauf und Finanzierung können wir unseren Kunden im B2B-Segment nun eine weitere attraktive Beschaffungsform zur Verfügung stellen - die Langzeitmiete von Elektrorollern", sagte Govecs-Chef Thomas Grübel dem Fachmagazin. Leaseplan sieht die Kooperation vor allem als wichtigen Schritt Richtung Mobilitätsdienstleister. "Sie ermöglicht uns in einem Bereich der Elektromobilität zu expandieren, der schon heute wirtschaftlich betrieben wird", so Gunter Glück, in der Leaseplan-Geschäftsleitung verantwortlich für Vertrieb und Kundenbetreuung in Deutschland. "Elektroroller haben deutlich niedrigere Vollkosten als Benzinroller."
Die E-Scooter bieten eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern und sind lokal emissionsfrei. Sie sind speziell zum Transport für schwere Lasten konzipiert und haben eine Gesamtzuladung von maximal 180 Kilogramm. Im Kundenstamm des Herstellers befinden sich unter anderem Lebensmittel-Lieferanten, Briefzusteller oder auch Sicherheitsdienste sowie Apotheken und Pflegedienste.