Hydriert im Alter

Es gibt Menschen, die nur selten Durst empfinden und daher zu wenig trinken. Vor allem im Alter stellt sich bei vielen diese 'Trinkfaulheit' ein. Mit ein paar neuen Angewohnheiten bleibt der Körper gut hydriert.


Es gibt Menschen, die nur selten Durst empfinden und daher zu wenig trinken. Vor allem im Alter stellt sich bei vielen diese "Trinkfaulheit" ein. Mit ein paar neuen Angewohnheiten bleibt der Körper gut hydriert. Gewohnheiten brauchen mehrere Wochen, bis sie in Fleisch und Blut übergehen. Aber wer regelmäßig Getränke-Einheiten in seinen Tagesablauf einplant, trinkt bald, ohne darüber nachzudenken. Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" rät zum Beispiel zu einem Glas Wasser nach dem Aufstehen, einer Saftschorle um zehn oder einem "Fünf-Uhr-Tee".

Auch einfache Erinnerungen, wie eine Wasserflasche auf dem Küchentisch oder am Arbeitsplatz, sind eine visuelle Gedächtnisstütze. Inzwischen gibt es sogar Smartphone-Apps, die Nutzer regelmäßig daran erinnern, ein paar Schlucke zu trinken. Wer sich morgens seine minimale Tagesration an Getränken bereitstellt, kann leicht kontrollieren, wieviel Flüssigkeit er schon getrunken hat.

Wem das ewige Wassertrinken zu fad ist, der kann leicht für reichlich Abwechslung sorgen. Wasser lässt sich kalorienarm aufpeppen - zum Beispiel mit etwas Zitronensaft, Orangenschale, fein gehackter Gurke, Ingwerscheiben oder Minzblättchen, rät Isabelle Keller von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Senioren Ratgeber.