Reisen mit schwacher Blase

Menschen, die an Blasenschwäche leiden, bereitet die Vorstellung einer Reise oft Sorgen. Mit den richtigen Vorbereitungen brauchen sich Betroffene aber keineswegs davor zu scheuen, den nächsten Ausflug anzutreten.


Menschen, die an Blasenschwäche leiden, bereitet die Vorstellung einer Reise oft Sorgen. Mit den richtigen Vorbereitungen brauchen sich Betroffene aber keineswegs davor zu scheuen, den nächsten Ausflug anzutreten. Drei Hauptpunkte sind laut dem Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz e.V. (BGV) zu beachten: Ein frühzeitiger Termin beim Arzt, eine gute Planung und ein durchdachtes Handgepäck.

Der Arzt zeigt Möglichkeiten auf, mit denen die Beschwerden entweder behandelt oder zumindest gelindert werden können. Der Hausarzt oder Urologe kann Medikamente verschreiben, die bei Dranginkontinenz das Fassungsvermögen der Blase verbessern und dafür sorgen, dass der Harndrang nicht mehr so plötzlich auftritt.

Vor Reiseantritt ist es sinnvoll, sich über die Route und den Zielort zu informieren. Das Wissen über öffentliche Toiletten, Apotheken und Sanitätshäuser hilft bei Bedarf, Zeit zu sparen und unnötig belastenden Stress zu vermeiden. Wer eine Busreise plant, sollte beim Reiseveranstalter ausdrücklich fragen, ob die Bustoilette benutzt werden darf und wie viele Pausen eingeplant sind.

Ins Handgepäck gehört vorsorglich alles, was Menschen mit einer schwachen Blase im Notfall gebrauchen können. Medikamente, Inkontinenzvorlagen, ein Waschlappen und Wechselwäsche stehen hoch oben in dieser Liste. Auch die Wahl der Getränke ist auf einer langen Fahrt ausschlaggebend. Früchtetee ist zum Beispiel weniger harntreibend, als Kaffee, so die BGV-Experten.