Hepatitis C: Deutschland glänzt durch hohe Behandlungsqualität

In Deutschland haben es Patienten, die mit dem Hepatitis C-Virus infiziert sind, gute Karten. Denn die Therapie der Erkrankung in Deutschland erfolgt auf hohem Niveau. Das zeigt das 'Deutsche Hepatitis C-Register'.


In Deutschland haben es Patienten, die mit dem Hepatitis C-Virus infiziert sind, gute Karten. Denn die Therapie der Erkrankung in Deutschland erfolgt auf hohem Niveau. Das zeigt das "Deutsche Hepatitis C-Register" (DHC-R). Es wurde zur besseren Behandlung von Patienten und zur Prüfung von Medikamenten eingerichtet. Dahinter steht die Deutsche Leberstiftung in Kooperation mit dem Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands.

"Nach der Zulassung von Medikamenten ist es elementar, diese auch in der alltäglichen Anwendung zu beobachten. Diese "Real World"-Daten geben Aufschluss darüber, wie die neuen Medikamente zur Behandlung der Hepatitis C optimal eingesetzt werden können. Und sie zeigen, wie diese Erkrankung in Deutschland behandelt wird", sagt Prof. Heiner Wedemeyer, medizinischer Geschäftsführer der Leberstiftungs-GmbH. Das Register umfasst aktuell mehr als 11.000 Patienten.

Eine Analyse der bislang erhobenen Daten zeigt, dass bei knapp 97 Prozent der Patienten ein hohes und langanhaltendes virologisches Ansprechen besteht, man also von einer Heilung sprechen kann. "Das DHC-R ist weltweit eine der wichtigsten Datenquellen für die Verbesserung der Hepatitis C-Therapie. Es belegt, dass die Behandlung der chronischen Hepatitis C in Deutschland effektiv und sicher ist", erläutert Dr. Dietrich Hüppe, wissenschaftlicher Leiter des Registers.