Steve Schmit/mp3. August 2017, 13:22 UhrGESUNDHEIT
Kinder ticken anders als Erwachsene. Das trifft auch auf die heranwachsenden Körper zu. So weisen Ohrenärzte darauf hin, dass die Ohren von Kindern anders funktionieren, als es Erwachsene gewohnt sind. Um Hörschäden zu vermeiden, sollten Eltern daher besonders auf die Lärmkulisse aufpassen, der die Kleinen ausgesetzt sind.
Kinder ticken anders als Erwachsene. Das trifft auch auf die heranwachsenden Körper zu. So weisen Ohrenärzte darauf hin, dass die Ohren von Kindern anders funktionieren, als es Erwachsene gewohnt sind. Um Hörschäden zu vermeiden, sollten Eltern daher besonders auf die Lärmkulisse aufpassen, der die Kleinen ausgesetzt sind.
Schon ab 85 Dezibel kann das junge Gehör Schaden nehmen, warnt die Europäische Union der Hörakustiker e. V. Ein Xylophon erreicht in Kinderohren unter Umständen den Lärmpegel eines Föns (70-80 Dezibel), eine Rassel den einer Bohrmaschine (80 Dezibel) und das Quietsche-Entchen kann sich mit dem Lärmpegel eines Flugzeuges (130 Dezibel) messen.
Eltern, die sich um das Hörvermögen ihres Nachwuchses sorgen, können das sogenannte "Neugeborenen-Hörscreening" in Anspruch nehmen. "Je früher eine Versorgung von Kindern mit Hörverlust erfolgt, desto höher sind die Chancen, dass sich Kinder altersgerecht entwickeln. Es gibt Hörakustiker, die sich auf die Versorgung von Kinderohren spezialisiert haben. Pädakustiker sind Experten für Kinder mit Hörverlust", sagt Martin Blecker, Präsident der Europäischen Union der Hörakustiker.