Rudolf Huber/mp7. August 2017, 14:35 UhrGESUNDHEIT
Die Vorstellung ist nicht angenehm: Würmer im Unterhautgewebe eines Hundes? Das klingt nicht nur unappetitlich, das ist auch ein echtes Problem. Denn für den Halter ist es sehr schwierig, eine Infektion mit dem Hundehautwurm Dirofilaria repens zu erkennen. Und: Der Parasit kann auch auf den Menschen übertragen werden.
Die Vorstellung ist nicht angenehm: Würmer im Unterhautgewebe eines Hundes? Das klingt nicht nur unappetitlich, das ist auch ein echtes Problem. Denn für den Halter ist es sehr schwierig, eine Infektion mit dem Hundehautwurm Dirofilaria repens zu erkennen. Und: Der Parasit kann auch auf den Menschen übertragen werden.
Bisher gilt das Problem als klassisches "Mitbringsel" aus mediterranen Urlaubsregionen, wo der Hundehautwurm weit verbreitet ist. Doch auch mitten in Deutschland wurde er in den vergangenen Jahren wiederholt nachgewiesen, etwa in der Region Berlin-Brandenburg. Die Larven von Dirofilaria repens gelangen über den Stich einer infizierten Mücke von der Stichstelle aus in das Unterhautgewebe des Tieres und entwickeln sich dort zu erwachsenen Würmern weiter.
Mögliche Symptome können Juckreiz, Hautirritationen oder Hautknoten sein. Um eine Infektion zu vermeiden und eine Verbreitung der Parasiten zu verhindern ist ein spezieller Schutz des Hundes gegen Mücken und Würmer wichtig. "In der Tierarztpraxis gibt es hierfür wirkungsvolle Arzneimittel, die die bei einem Stich übertragenen Wurmlarven bereits in ihrer Entwicklung abtöten", heißt es bei der Bayer Vital GmbH. Ergänzend ist auch ein vorbeugender Schutz des Vierbeiners vor Stechmücken sinnvoll.