Influenza: Besonders für ältere Menschen eine Gefahr
Steve Schmit/mp28. September 2017, 14:22 UhrGESUNDHEIT
Grippewellen verursachen jedes Jahr aufs Neue Verunsicherung. Vor allem bei älteren Menschen kann eine Ansteckung tödlich enden. Umso wichtiger sind hier regelmäßige Impfungen.
Grippewellen verursachen jedes Jahr aufs Neue Verunsicherung. Vor allem bei älteren Menschen kann eine Ansteckung tödlich enden. Umso wichtiger sind für ihre Gruppe regelmäßige Impfungen. "Leider sind gerade bei den Senioren die Impfquoten mit rund 35 Prozent besonders niedrig", sagt Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch Instituts (RKI).
Die Ständige Impfkommission des RKI empfiehlt Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe unbedingt zu einer Grippeimpfung. Menschen über 60 Jahre zählen zu dieser Gruppe, aber auch chronisch Erkrankte und Schwangere. Die Experten weisen darauf hin, dass nicht nur die Geimpften selbst dadurch geschützt werden, sondern auch deren Umfeld.
Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben besonders Ärzte und medizinisches Personal eine wichtige Vorbildfunktion. Wenn sie sich impfen lassen und Patienten aufklären, verbessert das die allgemeine Impfrate. Auch in diesem Jahr hat die BZgA Medienpakete mit Aufklärungsmaterialien zur Grippeimpfung an wichtige Multiplikatoren wie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, an Fachpersonal von Kliniken, Alten- und Pflegeheimen, Apotheken sowie den Öffentlichen Gesundheitsdienst verschickt.