Rudolf Huber/mp27. August 2019, 08:56 UhrGESUNDHEIT
Es muss nicht immer ein Bandscheibenvorfall dahinter stecken, wenn jede Bewegung zur Qual wird. Auch die Abnutzung der Puffer zwischen den Wirbelkörpern kann ordentlich Ärger machen - etwa als Folge des Älterwerdens, bei häufigem Sitzen oder zu großen oder einseitigen Belastungen.
Es muss nicht immer ein Bandscheibenvorfall dahinter stecken, wenn jede Bewegung zur Qual wird. Auch die Abnutzung der Puffer zwischen den Wirbelkörpern kann ordentlich Ärger machen - etwa als Folge des Älterwerdens, bei häufigem Sitzen oder zu großen oder einseitigen Belastungen.
Die Folge: Die Bandscheiben verlieren Flüssigkeit - und werden gleichzeitig unflexibel. Es bilden sich Risse, die Dämpfer schrumpfen. Das bedeutet aber nicht zwingend Beschwerden. Denn: "Entscheidend für Schmerz ist weniger die Abnutzung, sondern die Entzündung, die durch die Überbelastung und nachfolgende Fehlbelastungen entsteht", so Dr. Uwe Schütz, Orthopäde in Ravensburg, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".
Wenn aber die abgenutzte Bandscheibe schmerzt, wird zunächst einmal konservativ behandelt: Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente sind laut des Experten die Mittel der Wahl. Ist die Bandscheibe weitgehend kaputt, kann eine künstliche Variante eingesetzt werden.