Valeriia Lazareva/mp2. September 2019, 09:25 UhrGESUNDHEIT
Genetik, Lebensweise und Umwelt definieren die Gesundheit des Menschen. Das ist eine wissenschaftliche Tatsache. Aber auch die Psyche ist sehr wichtig. Die Nationale Akademie der Wissenschaften der USA (PNAS) hat eine Studie über den Einfluss einer optimistischen Denkweise auf die Lebenswartung veröffentlicht. Das Ergebnis ist beeindruckend.
Genetik, Lebensweise und Umwelt definieren die Gesundheit des Menschen. Das ist eine wissenschaftliche Tatsache. Aber auch die Psyche ist sehr wichtig. Die Nationale Akademie der Wissenschaften der USA (PNAS) hat eine Studie über den Einfluss einer optimistischen Denkweise auf die Lebenswartung veröffentlicht. Das Ergebnis ist beeindruckend.
So sollen Männer und Frauen, die mehr Optimismus an den Tag legen, durchschnittlich elf bis 13 Prozent länger leben. Ebenso ist bei ihnen die Wahrscheinlichkeit, ihren 85. Geburtstag zu feiern, um 50 bis 70 Prozent höher, heißt es in der Studie, für die Daten von mehr als 70.000 Menschen analysiert wurden.
Die Autoren definieren "Optimismus" als die allgemeine Erwartung, dass gute Ereignisse eintreten werden und die Zukunft sich günstig gestalten wird, aufgrund der Möglichkeit, auf wichtige Ergebnisse Einfluss zu nehmen.
Der mögliche Grund für ein längeres Leben ist, dass Optimisten oft körperlich aktiver sind und weniger ungesunde Angewohnheiten haben. Außerdem glauben die Wissenschaftler, dass mehr Optimismus mit effektiver Emotionskontrolle verbunden ist. Lewina O. Lee, Dozentin für Psychiatrie an der Boston University School of Medicine, hofft, dass ihre Ergebnisse weitere Forschungsarbeiten fördern werden, die die Gesundheit der Bevölkerung mit zunehmendem Alter verbessern könnten.