Kunststoff für mehr Klimaschutz - Kunststoff meets Nachhaltigkeit im Deutschen Museum Bonn

Kunststoff für mehr Klimaschutz - Kunststoff meets Nachhaltigkeit im Deutschen Museum Bonn

Die Veranstaltung ,,Kunststoff für mehr Klimaschutz' findet am 02.11.2021, um 18.00 Uhr im Deutschen Museum Bonn unter 3 G Bedingungen statt.

Bonn, den 07.10.2021 "Besser ohne - Kunststoffe sind überflüssige Klimakiller" - diese Frage treibt die Macher der Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg bei der für den 2.11.2021 geplanten Veranstaltung der Reihe "Kunststoff meets Nachhaltigkeit" um. "Wir wollen aufklären und ins Gespräch kommen", beginnt Mathias Welteroth, Kaufmännischer Direktor der LEMO Maschinenbau GmbH. Immer wieder sehen sich die Unternehmen der Kunststoffbranche mit plakativen Formulierungen konfrontiert, die das Material in Zweifel ziehen, aber inhaltlich zu wenig fundiert sind. Hier will man ansetzen und mit Fakten informieren.

Verpackungen aus Kunststoff sind deutlich leichter, reduzieren spürbar das Transportgewicht und den CO2 Ausstoß. Kunststofffolien sorgen für eine längere Haltbarkeit von Lebensmitteln. Der Werkstoff hat großes Innovationspotenzial, auch als Recyclat. All dies ist viel zu wenig bekannt und genau darum ist die Kunststoff-Initiative Bonn/Rhein-Sieg angetreten.

Mehr zum Beitrag von Kunststoff für besseren Klimaschutz und einen Blick in die Zukunft will die Veranstaltung "Kunststoff meets Nachhaltigkeit", am 2.11.2021, ab 18.00 Uhr im Deutschen Museum Bonn, Ahrstr. 45, vermitteln.

Geplant sind Impulsvorträge und eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Industrie, Politik und Verbänden. In einem Impulsvortrag unterstreicht Markus Hartmann, Geschäftsführer Kunststoffrohrverband e. V., die Bedeutung des Materials für nachhaltige Entwicklungen und Klimaschutz, die in weiten Strecken nicht ohne zukunftsorientierte Kunststoffe umzusetzen ist. Dazu zählt u.a. auch die R-Cycle Initiative, die Dr. Benedikt Brenken aus dem Hause Reifenhäuser vorstellt. Ansatz dieser Initiative ist es, eine echte Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpackungen durch einen Rückverfolgungsstandard für Kunststoffverpackungen zu erreichen, der alle recyclingrelevanten Informationen aus dem Produktionsprozess in Form eines digitalen Produktpasses erfasst.

Die abschließende Podiumsdiskussion greift unterschiedliche Inhalte auf. Hierzu gehört die Bedeutung von Kunststoff für eine gesunde und nachhaltige Zukunft in völlig unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Mit auf dem Podium sind Dr. Lars Zimmermann, Experte in Sachen Kreislaufwirtschaft bei Ökopol, und Dr. Helmut Burdorf, promovierter Chemiker und aktives Mitglied der Grünen in Niedersachsen. Aus den Reihen der Kunststoff-Initiative diskutieren mit: Huafeng Zhao, Nachhaltigkeitsmanager bei Kautex Maschinenbau GmbH und Dieter Müller, Sales Manager Pipe Insulation Lines, Hennecke GmbH. Angefragt wurden darüber hinaus Experten aus Handel und Politik.
In der Diskussion sollen verschiedene Perspektiven des Materials Kunststoff beleuchtet werden. Zum einen der Bereich der Folien und Verpackungen. Hier ist weniger oftmals mehr, aber keine Verpackung gar nichts. Die Aufgabe hier bleibt: Gemeinsam den Umgang mit Kunststoffen als Wertstoff zu verbessern, wenn ein Verzicht nicht die Lösung ist.

Daneben gibt es viele Einsatzfelder, die nicht unmittelbar bekannt sind, die aber ohne den Einsatz von Kunststoffen nicht klimaschonend realisiert werden können. "Der Transport von Energie muss so erfolgen, dass möglichst wenig Energie auf dem Weg verloren geht, ohne Kunststoff schlichtweg nicht möglich", sind sich die Initiatoren der Kunststoff-Initiative einig. "Wir sitzen alle in einem Boot und können die Herausforderungen nur zusammen und in einem konstruktiven Miteinander bewältigen."

Und natürlich bleibt die Frage: Wie steht es um die Zukunft des Materials, wenn die Rohstoffe zur Herstellung von Kunststoff immer knapper werden?

Die Veranstaltung "Kunststoff meets Nachhaltigkeit" findet am 02.11.2021, um 18.00 Uhr im Deutschen Museum Bonn unter 3 G Bedingungen statt.

Zu den Initiatoren der Kunststoff-Initiative gehören: Dr. Reinold Hagen Stiftung, Hennecke GmbH, Kautex Maschinenbau GmbH, Kuhne Group, LEMO Maschinenbau GmbH, Siegfried Pohl Verpackungen GmbH und Reifenhäuser Gruppe.

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