Immer häufiger werden Häuser mit Hilfe der Prinzipien vom 3D Druck errichtet. Das hat verschiedene Vorteile für die Umwelt.
Bauarbeiten mit 3D Druck schonen die Umwelt
Dreidimensionales Drucken vereinfacht nicht nur zahllosen Unternehmen ihre Tätigkeit, indem sie Modelle geplanter Produkte schnell herstellen können. Die Technologie bietet auch viele weitere Einsatzmöglichkeiten. Selbst im Hausbau wird die innovative Fertigungsmethode immer häufiger verwendet. Im Vergleich zu konventionellen Bauarbeiten ist der 3D Druck sogar deutlich umweltfreundlicher.
Schicht um Schicht entsteht ein Haus
Beim 3D Druck verteilt eine Maschine ein bestimmtes Material in Schichten, bis der gewünschte Gegenstand fertig ist. Ebenso läuft die Konstruktion von Bauwerken im 3D Druck Verfahren ab – nur dass die Dimensionen viel größer sind. Die meisten Unternehmen, die Gebäude drucken, entwickeln dafür einen mobilen Roboter, der aus einer Düse Beton spritzt. Einer der Vorteile des 3D Drucks ist, dass nur die Menge an Material verwendet wird, die auch tatsächlich nötig ist. Ein verschwenderischer Umgang mit Beton ist beim dreidimensionalen Druck auf der Baustelle also ausgeschlossen – es sei denn, es kommt zu einem vermeidbaren Fehldruck.
Nur so viel Beton wie nötig
Bereits vor Baubeginn zeigt der 3D Druck seine umweltfreundliche Seite. Bei der Errichtung eines Hauses im klassischen Verfahren müssen zunächst die benötigten Steine hergestellt werden. Sie werden aus Blöcken geschlagen, was größere Mengen an Abfall verursacht. Beim dreidimensionalen Drucken kann schon im Vorhinein berechnet werden, wie viel Beton benötigt wird. Bei manchen Projekten kommen auch recycelte Materialien zum Einsatz. Dazu zählt etwa Beton, der von bereits abgerissenen Häusern stammt.
Optimal isoliert
In die Planung von ausgedruckten Gebäuden fließen oftmals auch Prinzipien der Nachhaltigkeit ein. Das Wohnhaus, das im Jahr 2018 im Rahmen des Projekts Yhnova in Nantes entstanden ist, verfügt beispielsweise über perfekt isolierte Wände. Der Roboter verteilte bei der Errichtung zwischen zwei Schichten aus Beton auch eine Schicht Isolierschaum. Somit müssen die Bewohner des Hauses bei kälteren Außentemperaturen weniger heizen und sparen dadurch Energie. Zudem hat das Gebäude abgerundete Ecken, was die warme Luft optimal zirkulieren lässt. Allerdings war die Form der Wände dem Konstruktionsverfahren geschuldet.
Fertigungsverfahren abhängig von verschiedenen Faktoren
Für die Herstellung von Produkten im 3D Druck Verfahren empfiehlt es sich, einen Dienstleister wie 3D Hubs zu beauftragen. Die Firma hat aber nicht nur den dreidimensionalen Druck in ihrem Portfolio, sondern auch den Spritzguss. Zudem erstellt sie auf Wunsch Frästeile mit einer CNC Fräse oder durch CNC Drehen. Da sämtliche Fertigungsmethoden unter einem Dach versammelt sind, ist ein Vergleich ganz einfach möglich. Welches Verfahren letztlich am besten für ein Projekt geeignet ist, hängt unter anderem von der Stückzahl, dem Material und dem Budget ab.