In Papua-Neuguinea sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen durch Zyklon 'Maila' ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten könnte allerdings noch steigen, weil das Telekommunikationsnetz in vielen Gebieten zusammengebrochen ist.
In Papua-Neuguinea sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen durch Zyklon "Maila" ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten könnte allerdings noch steigen, weil das Telekommunikationsnetz in vielen Gebieten zusammengebrochen ist. "Die Informationen sind noch bruchstückhaft, aber wir werden sicherstellen, jeden Ort, jede Insel und jede betroffene Gemeinde zu erreichen", erklärte Regierungschef James Marape am Sonntag.
Marape teilte weiter mit, dass bereits eine Hilfsaktion zur Bereitstellung von Lebensmitteln und Notunterkünften angelaufen sei. Er werde in die besonders betroffene Provinz Milne Bay reisen, um sich ein Bild von der Lage zu machen, fügte der Regierungschef hinzu.
Stark betroffen von "Maila" ist auch die Insel Bougainville, eine autonome Region Papua-Neuguineas, auf der nach Angaben der Regionalregierung vom Samstag Straßen und Brücken zerstört wurden. Ebenfalls betroffen war die Inselgruppe der Salomonen. Der Zyklon hatte sich am Samstag abgeschwächt und wurde daraufhin zu einem Tiefdruckgebiet heruntergestuft.Â
Die australische Außenministerin Penny Wong sagte Papua-Neuguinea am Sonntag eine Million australische Dollar (600.000 Euro) an Hilfen zu. An die Salomonen würden 1,5 Millionen australische Dollar (900.000 Euro) ausgezahlt.