Zwölf Meerechsen im Gepäck: Drei Thailänder an Flughafen in Ecuador festgenommen

Meerechse auf den Galápagos-Inseln Bild: AFP

Zwölf Meerechsen im Gepäck: Drei Thailänder an Flughafen in Ecuador festgenommen

Mit zwölf seltenen Leguanen im Gepäck sind in Ecuador drei mutmaßliche Tierschmuggler aus Thailand erwischt worden. Ein auf Wildtiere spezialisierter Spürhund entdeckte die in Gepäckstücken versteckten Tiere am Flughafen der Stadt Guayaquil.

Mit zwölf seltenen Leguanen im Gepäck sind in Ecuador drei mutmaßliche Tierschmuggler aus Thailand erwischt worden. Ein auf Wildtiere spezialisierter Spürhund habe die in Gepäckstücken versteckten Tiere am Flughafen der Stadt Guayaquil entdeckt, erklärten die ecuadorianischen Behörden am Mittwoch. Eine der Galápagos-Meerechsen sei schon tot gewesen und die anderen elf hätten "körperliche Beschwerden", weil sie mit gefesselten Beinen transportiert worden waren.

Wegen des mutmaßlichen Schmuggels geschützter Tierarten ordnete ein Gericht Untersuchungshaft für die drei Verdächtigen an. In Ecuador wird Artenschmuggel mit bis zu drei Jahren Haft geahndet.

Meerechsen sind auf den Galápagos-Inseln vor der ecuadorianischen Küste beheimatet. Es handelt sich um die einzige Leguanart weltweit, die tauchen kann: Bis zu 60 Minuten können die Tiere unter Wasser bleiben.

Die isoliert im Pazifik gelegenen Galápagos-Inseln gehören wegen ihrer weltweit einzigartigen Artenvielfalt seit 1979 zum Weltnaturerbe der Unesco. Die tausend Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegene Inselgruppe beherbergt weltweit die größte Zahl an endemischen Arten - also Arten, die nur dort vorkommen. Berühmt wurde sie durch den britischen Naturforscher Charles Darwin, der seine Evolutionstheorie auch auf seine Beobachtungen auf den Galápagos-Inseln gründete.