Ausgebüxter Tasmanischer Teufel in Australien nach zwei Wochen wiedergefunden

Tasmanischer Teufel in einem Zoo Bild: AFP

Ausgebüxter Tasmanischer Teufel in Australien nach zwei Wochen wiedergefunden

In Australien ist ein aus einem Wildpark ausgebüxter Tasmanischer Teufel nach mehr als zwei Wochen wiedergefunden worden. Dem fleischfressenden Beuteltier namens Mary gehe es aber schlecht, teilte der Paradise Country Park mit.

In Australien ist ein aus einem Wildpark ausgebüxter Tasmanischer Teufel nach mehr als zwei Wochen wiedergefunden worden. Dem fleischfressenden Beuteltier namens Mary gehe es aber schlecht, teilte der Paradise Country Park im Bundesstaat Queensland am Mittwoch mit. 

Suchmannschaften hatten Mary in der Nacht im Busch aufgespürt, weniger als zwei Kilometer von ihrem Gehege in der Touristenregion Gold Coast entfernt. "Als sie gefunden wurde, war Mary in einem instabilen Zustand", teilte der Wildpark mit. "Das Team stellte bei der Untersuchung fest, dass sie tierärztliche Versorgung benötigte, und brachte sie rasch in eine spezialisierte Tierklinik, wo ihr Zustand stabilisiert werden konnte."

Das zwei Jahre alte Tier, das von seinen Pflegern als sehr scheu beschrieben wird, muss vorerst für diagnostische Tests in der Klinik bleiben.

Mary war nach Angaben des Wildparks am 2. Juni aus ihrem Gehege entkommen. Wie auf Aufnahmen einer Überwachungskamera zu sehen war, gelang ihr die Flucht mit einem "ungewöhnlich großen Sprung". Ein Dutzend Menschen hatten seitdem mit einem Spürhund und einer Drohne mit einer Wärmebildkamera nach Mary gesucht.

Tasmanische Teufel, die größten noch lebenden fleischfressenden Beuteltiere, sind auf dem australischen Festland seit mehr als 3000 Jahren ausgestorben. Auf der Insel Tasmanien ist der Bestand durch eine ansteckende Krebserkrankung gefährdet. Die überwiegend nachtaktiven, flinken Tiere, die in einer einzigen Nacht bis zu 16 Kilometer zurücklegen können, können in freier Wildbahn bis zu sechs Jahre alt werden.