Ein junger Fußballspieler erlitt einen Hirntod, nachdem er am Montagabend bei 38 Grad mit anderen zusammen bei Lyon in der Rhone gebadet hatte. Drei seiner Freunde wurden verletzt gerettet.Â
Sport- und Jugendministerin  Marina Ferrari rief dazu auf, beim Abkühlen in Gewässern "die Sicherheitsvorschriften einzuhalten". "Bei einem solchen Temperaturschock muss man extrem vorsichtig sein", warnte die Ministerin. "Alkohol und Schwimmen vertragen sich überhaupt nicht", fügte sie hinzu.
Für Dienstag rechnete der Wetterdienst mit Temperaturen von bis zu 44 Grad im Südwesten des Landes. In den vergangenen Tagen waren mehrere historische Höchstwerte übertroffen worden: Montag war der bislang heißeste Nachmittag seit Beginn der Aufzeichnung, die landesweite durchschnittliche Höchsttemperatur erreichte 37,8 Grad, Der vorherige Höchstwert von 37,7 Grad stammte von 2003, allerdings von Anfang August.Â
Auch die Nacht zu Dienstag war mit 21,6 Grad der niedrigsten Durchschnittstemperatur die wärmste, die Frankreich seit Beginn der Aufzeichnungen 1947 erlebt hatte.Â