55 Tote bei Badeunfällen seit Beginn der Hitzewelle in Frankreich

Jugendlicher springt in den Canal Saint-Martin in Paris Bild: AFP

55 Tote bei Badeunfällen seit Beginn der Hitzewelle in Frankreich

Seit Beginn der jüngsten Hitzewelle sind in Frankreich 55 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Etwa zwei Drittel der Unfälle hätten sich an nicht überwachten oder nicht zugelassenen Badestellen ereignet.

Seit Beginn der aktuellen Hitzewelle sind in Frankreich nach Behördenangaben mindestens 55 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Etwa zwei Drittel der Unfälle ereigneten sich an nicht überwachten oder illegalen Badestellen, wie Sportministerin Marina Ferrari am Freitag erklärte. Es sei zu befürchten, dass die Zahl der Badetoten noch steigt.

Seit dem massiven Anstieg der Temperaturen suchen vor allem junge Menschen Abkühlung in Flüssen und Kanälen, in denen das Baden untersagt ist. Nachdem es immer wieder zu Spannungen zwischen Polizei und Jugendlichen gekommen war, die von Brücken und vom Ufer ins Wasser sprangen, eröffnete der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire inzwischen eine Badestelle am Canal Saint-Martin, 

Die Hitzewelle ebbt in Frankreich am Freitag allmählich ab, von der Atlantikküste strömt kühle Luft ins Land. In 61 von 101 Départements gilt allerdings weiterhin die höchste Warnstufe.Â