Schweigeminute für Erdbebenopfer in Venezuela einen Monat nach der Katastrophe

Schweigeminute in Caraballeda in Venezuela Bild: AFP

Schweigeminute für Erdbebenopfer in Venezuela einen Monat nach der Katastrophe

Einen Monat nach dem verheerenden Doppelerdbeben in Venezuela haben die Menschen in dem südamerikanischen Land mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht. Nach offiziellen Angaben kamen bei dem Beben am 24. Juni mindestens 5546 Menschen ums Leben.

Genau einen Monat nach dem verheerenden Doppelerdbeben in Venezuela mit tausenden Toten haben die Menschen in dem südamerikanischen Land mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht. In Tanaguarena im am stärksten betroffenen Bundesstaat La Guaira unterbrachen am Freitag freiwillige Helfer und Angehörige ihren Einsatz an einem zerstörten Gebäude. Auch anderswo im Erdbebengebiet sowie in der Hauptstadt Caracas gedachten Menschen der Opfer. 

Zwei Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am 24. Juni im Abstand von nur 39 Sekunden erschüttert. Nach offiziellen Angaben kamen mindestens 5546 Menschen ums Leben. Fast 17.000 weitere Menschen wurden verletzt. Zur Zahl der Vermissten machten die venezolanischen Behörden bislang keine Angaben. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnte sie bei bis zu 50.000 liegen. Wegen der Erdbebenschäden leben tausende Menschen in behelfsmäßigen Lagern.