Nach WM-Kontroverse: Spanische Sängerin RosalÃa entschuldigt sich bei argentinischen Fans
AFP2. August 2026, 17:39 UhrNEWS
Die spanische Popsängerin RosalÃa hat sich während eines Konzerts in Buenos Aires bei ihren argentinischen Fans für einen Online-Beitrag nach der Niederlage Argentiniens gegen Spanien im WM-Finale entschuldigt.
Die spanische Popsängerin RosalÃa hat sich während eines Konzerts in Buenos Aires bei ihren argentinischen Fans für einen Online-Beitrag nach der Niederlage Argentiniens gegen Spanien im WM-Finale entschuldigt. "Ich war am Scrollen, ohne wirklich hinzugucken. Und zack, hab ich schnell einen Repost gemacht (...) Es war nie meine Absicht", sagte die Künstlerin am Samstagabend in der argentinischen Hauptstadt. Mit dem Online-Beitrag hatte Rosalia eine Welle der Empörung in Argentinien ausgelöst.
RosalÃa erinnerte nun bei dem Konzert an ihren ersten Auftritt in Argentinien und sang eine Strophe ihres Hits "Pienso En Tu Mirá". Ihre Fans fielen in einen Chor ein, der das Eis brach. Die 33-Jährige bedankte sich anschließend beim "besten Publikum, das es auf der Erde gibt". Sie  versicherte, dass ihre Liebe zu Argentinien "so geblieben ist, unversehrt wie am ersten Tag".
Viele Nutzer in Onlinediensten hatten dazu aufgerufen, die Auftritte der Künstlerin in Argentinien zu boykottieren. Nach dem Finale der Männer-Fußballweltmeisterschaft am 19. Juli hatte RosalÃa ein Video der libanesisch-US-Schauspielerin Mia Khalifa geteilt, in dem diese den spanischen Sieg mit der Botschaft "Wie das Leben jetzt klingt, nachdem die Perlen besiegt wurden" feierte. Dazu war RosalÃas Song "La Perla" zu hören. In Spanien ist "perla" ein umgangssprachlicher Ausdruck für eine problematische Person.
Wenige Stunden nach dem Repost löschte RosalÃa die Nachricht aus ihren Onlinekonten und entschuldigte sich zunächst auf Instagram. Sie sagte, sie habe Khalifas Botschaft geteilt, ohne "zu lesen, was da stand". Trotz der Boykottdrohung sollen laut Angaben aus den Verkaufsstellen nur wenige der rund 50.000 Fans ihre Tickets für die ausverkauften vier Konzerte in Argentinien zurückgegeben haben.