Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv
AFP18. September 2026, 14:51 UhrBRENNPUNKTE
Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Der Mann hatte entsprechende Äußerungen getätigt, wie die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte.
Menschen, die sich in der Synagoge aufhielten, konnten das Feuer demnach löschen. An der Tür entstand ein Sachschaden, verletzt wurde niemand. Polizisten nahmen den aus Afghanistan stammenden 37-Jährigen wenig später in Tatortnähe vorläufig fest. Nach Auswertung von Aufnahmen einer Videoüberwachung sei er dringend verdächtig, das Feuer gelegt zu haben, hieß es weiter. Â
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Ermittler mehrere Messer und eine Machete. Der Tatverdächtige sollte am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Dem wegen Bedrohung vorbestraften Mann werde versuchte schwere Brandstiftung vorgeworfen.