Seltenes Naturphänomen in der Türkei: Durch einen Tornado sind im Badeort Antalya vier Menschen ums Leben gekommen. Die Windhose zerstörte einen Wohncontainer von Bauarbeitern.
Seltenes Naturphänomen in der Türkei: Durch einen Tornado sind im Badeort Antalya vier Menschen ums Leben gekommen. Die vier Bauarbeiter starben, als die Windhose in der Nacht zum Dienstag ihren Wohncontainer zerstörten, wie Provinzgouverneur Hulusi Sahin berichtete. Ein weiterer Mensch wurde demnach leicht verletzt.
Sahin sprach von einem äußerst ungewöhnlichen Vorfall: Der Tornado habe ausschließlich auf der Baustelle im Stadtteil Kepez gewütet, im Rest von Antalya habe es nur Regen gegeben. Zwei Wohncontainer auf der Baustelle wurden durch die Luft gewirbelt und zerstört, weitere Schäden gab es nach Angaben des Gouverneurs nicht.
In Istanbul lösten starke Regenfälle unterdessen Verkehrschaos aus. Zahlreiche Unterführungen waren am Dienstagmorgen laut Medienberichten überschwemmt. Erst Mitte des Monats waren bei Überschwemmungen in Istanbul und Umgebung acht Menschen ums Leben gekommen.
In Antalya findet in zwei Wochen die nächste UN-Klimakonferenz COP31 statt. Hunderte Delegierte aus aller Welt werden dann in dem türkischen Badeort erwartet.